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Dresden Titans gegen Bayer Giants aus Leverkusen chancenlos

Dresden Titans gegen Bayer Giants aus Leverkusen chancenlos

Basketball-Bundesliga Pro B haben die Dresden Titans am Samstagabend eine deutliche 83:108-Niederlage gegen die Bayer Giants aus Leverkusen hinnehmen müssen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

In der 2. Der Aufsteiger hatte 988 Zuschauern (Saisonrekord) von Beginn an keine Chance gegen den Tabellenfünften, der schnell mit 10:0 in Führung ging und seinen Vorsprung zeitweise auf mehr als 20 Punkte ausbauen konnte.

Mit einer enttäuschenden Vorstellung in der Verteidigung und einem gleichfalls fehlerhaft agierenden Angriff konnten die "Titanen" gegen den deutschen Rekordmeister nicht viel ausrichten und ihn nie in Gefahr bringen. Die Gäste vom Rhein hatten mit Josh Parker zudem einen außergewöhnlich treffsicheren Spieler dabei, der reihenweise Dreier warf und am Ende sensationelle 48 Punkte zum Sieg der Leverkusener beisteuerte.

"Es ist absolut inakzeptabel, den Parker so viele Punkte werfen zu lassen. Wir haben ihn zwei-, dreimal auf den Boden gekracht, aber er hat sich nicht davon abbringen lassen", ärgerte sich Dresdens Patrick Rülke. Ohne Ausflüchte gab Rülke zu, dass die Defense der Dresdner nur schwer mit dem Niveau der höheren Liga zurechtkommt: "Wir sind eine der schlechtesten Mannschaften in der Liga, das müssen wir schnell in den Griff kriegen."

Auch Trainer Thomas Krzywinski sieht das so: "Wir haben das Spiel vom Start weg verschenkt, das erste Viertel war eine völlige Katastrophe. In der Verteidigung waren wir immer zu spät und zu langsam. Da fehlt auch der Kampfgeist, den man in dieser Saisonphase, bei der Tabellenplatzierung mal präsentieren müsste." Unverständlich war auch für ihn, warum sein Team den US-Amerikaner Parker so gewähren ließ.

Im Hinspiel, das man 73:93 in Leverkusen verloren hatte, hatte man den Ausnahmespieler noch besser im Griff gehabt. Am Rhein waren dem Afro-Amerikaner nur 15 Punkte gelungen - fast nichts gegen die 48 vom Rückspiel, bei dem es Dresdens Bester Jared Benson mit 23 nur auf weniger als die Hälfte brachte. Wenn die Titans in der Liga bleiben wollen, müssen sie sich in der Abstiegsrunde deutlich steigern, sonst spielen sie im nächsten Jahr wieder Regionalliga.

JOL

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