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Dresden Titans finden gegen Nördlinger kein Mittel

Dresden Titans finden gegen Nördlinger kein Mittel

Die Halle war zum Saisonstart mit 969 Fans gut gefüllt, doch die Hoffnungen ihres Anhangs konnten die Dresden Titans im ersten Heim-Punktspiel nicht erfüllen. Mit den Giants Nördlingen kamen sie von Beginn an nicht zurecht und verloren mit 66:73 (29:42).

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Max von der Wippel (r.) kann Nördlingens Jordan Talbert nicht stoppen.

Quelle: S. Manig

Trainer Thomas Krzywinski war nach der überraschend schwachen Vorstellung gegen den Aufsteiger in die 2. Basketball-Bundesliga Pro B sauer: "Wir haben zu wenig Energie gezeigt, waren offensiv wahnsinnig verkrampft, haben den Ball nicht laufen lassen und hatten ständig freie Spieler, die wir nicht gefunden haben. Dazu haben wir auch noch sehr schlecht geworfen - hatten nur 45 Prozent Trefferquote insgesamt, der Gegner 59."

Kapitän Philipp Lieser mochte auch nichts beschönigen, obwohl die Mannschaft im letzten Viertel einen 21-Punkte-Rückstand noch bis auf sieben Zähler abbauen konnte: "Wir wir auf dem Feld standen - besonders in der ersten Halbzeit -, das geht einfach nicht!" Müde sei sein Team nach der harten Vorbereitung nicht gewesen, aber mit den Nördlingern überfordert: "Wir haben in der Vorbereitung gegen keine Mannschaft gespielt, die so gespielt hat wie Nördlingen. Die haben eine ganz komische Defense praktiziert. Sie haben hinten drin gestanden, bei uns hat es zu lange gedauert, bis wir damit zurechtgekommen sind." Geschäftsführer Peter Krautwald kritisierte: "Wir haben gegen Nördlingens Zonenverteidigung viel zu spät eine Lösung gefunden."

Nicht gerade förderlich für das Spiel der Mannschaft mag auch die kurzfristige Entscheidung des Vereins gewesen sein, den kanadischen Center Michael Allison doch nicht zu verpflichten. So blieb Allison draußen, fliegt in dieser Woche nach Hause. "Wir haben einen Spieler gesucht, der innen sehr stark spielt und uns beim Rebound und in der Verteidigung unterstützt. Er hat das leider nicht konstant abrufen können. Wir brauchen aber jemand, der uns Stabilität gibt - jemanden, der auch mal laut wird, an dem sich die Truppe aufrichten kann", sagte Krautwald. Allison sei ein netter Typ, aber zu introvertiert und wohl deshalb nicht der gesuchte Leader.

Seinen Job soll nun der US-Amerikaner David Sturner übernehmen. Der 2,07 Meter große Center aus Oregon, der zuletzt im australischen Adelaide bei den Bearcats in der 2. Liga spielte, wurde vom Agenten von Daniel Krause vermittelt und schon seit einigen Tagen in Dresden getestet. Auch er hat noch keinen festen Vertrag, sondern bisher nur einen Probekontrakt über zwei Wochen erhalten. Arbeitserlaubnis und Spielgenehmigung fehlen noch, doch die Titans hoffen, dass beide Papiere in dieser Woche eintreffen und Sturner am Sonntag beim ersten Auswärtsspiel in Ehingen mitwirken kann. Dort ist für die "Titanen" Wiedergutmachung angesagt.

Beste Titans-Werfer: Jones 18, von der Wippel 13, Lieser 12, Nagora 9.

Jochen Leimert

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