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Dresden Titans feiern ersten Playoff-Erfolg gegen Recklinghausen

Dresden Titans feiern ersten Playoff-Erfolg gegen Recklinghausen

Die Dresden Titans haben ihre Playoff-Feuertaufe in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B bestanden. Im ersten Spiel der Meisterrunde rangen die Männer um Kapitän Andrew Jones das Team von Citybasket Recklinghausen mit 90:87 (42:38) nieder und haben nun gute Chancen, die zweite Playoff-Runde zu erreichen.

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Bodenkampf um den Ball: Titans-Kapitän Andrew Jones (unten) und Recklinghausens Cavel Witter schenken sich nichts.

Quelle: soccerfoto.de

In einer hart umkämpften und bis zur letzten Sekunde spannenden Partie rissen sie die 1478 Zuschauer in der Margon-Arena von den Sitzen.

Selbst Oberbürgermeisterin Helma Orosz, die zum ersten Mal ein Basketball-Spiel miterlebte, zeigte sich angetan: "Ich muss sagen: Ich bin begeistert. Es war ein super Spiel, ein schnelles und spannendes Spiel bis zum Schluss. Die Zuschauer haben sicher dazu beigetragen, dass ihre Mannschaft verdient gewonnen hat."

In der Tat hatten die Titans-Fans ihren Anteil am knappen Erfolg, denn als es im letzten Viertel ganz eng wurde, kochte die Halle. Aufbauspieler Philipp Lieser, der ohne einen Freiwurf stolze 20 Punkte machte, dankte den Anhängern: "Wir hatten ein geiles Publikum im Rücken, das extrem laut war. Das hat uns noch einmal extra gepusht." Auch der Gegner zeigte sich davon beeindruckt. Als Recklinghausen in der letzten Spielminute für Fouls zweimal drei Freiwürfe zugestanden wurden, begleitete Cavel Witters und Stefan Fürst ein Pfeifkonzert. Während Witters die Nerven behielt, bekam Fürst Fracksausen und konnte nach zwei Freiwurfpunkten von Jones zum 90:87 keinen seiner drei Würfe verwandeln. 2,3 Sekunden Spielzeit hatten die Westdeutschen danach noch, aber auch Fürsts Dreier-Versuch verfehlte unter dem Gejohle der Dresdner Fans sein Ziel.

Als der Sieg feststand, umarmte Titans-Trainer Thomas Krzywinski seinen Vizekapitän Lieser und atmete auf, dass nicht die Referees das Spiel entschieden hatten. "Wir waren meistens anderer Meinung. Wir müssen es aber so hinnehmen", kommentierte er die Pfiffe der Unparteiischen wie ein hochrangiger Vertreter des diplomatischen Dienstes. Dass sein Team dem Druck standhielt, als es darauf ankam, führte er auf die Erfahrungen aus der Hauptrunde zurück: "Wir sind es ja gewohnt, eng zu gewinnen. Das scheint ja jede Woche das selbe Spiel zu sein."

Kapitän Jones, der unter den Augen seines Vorgängers Jason Boucher stolze 33 Punkte machte, stimmte dem zu: "Das Beste an dieser Saison ist, dass wir es verstehen, wie wir enge Spiele zu Ende bringen. Jeder macht in Drucksituationen einen noch besseren Job."

Beste Dresdner Werfer: Jones 33 Punkte, Lieser 20, Dölle 13, Jentzsch 9.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.03.2014

Jochen Leimert

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