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Dresden Titans feiern Sieg gegen das Dölle-Team Sandersdorf

Dresden Titans feiern Sieg gegen das Dölle-Team Sandersdorf

Die Krise ist noch nicht gemeistert, aber die Titans können nach dem 75:69 (39:33) über die Sixers Sandersdorf wieder auf bessere Zeiten in der 2. Basketball-Bundesliga ProB hoffen.

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Titan Philipp Lieser zieht zum Korb.

Quelle: Big M Pictures

Als Tabellenletzter in die Partie gegangen, kämpfte sich die Truppe von Trainer Thomas Krzywinski in einem engen Ostderby vor 830 Fans in der Margon-Arena zum zweiten Heimsieg und gab die Rote Laterne ab. Die Erleichterung beim neuen Vereinspräsidenten Falk Thümmrich war groß: "Wenn wir wieder verloren hätten, wären wir gezwungen gewesen, etwas zu ändern. Die Einstellung hat aber gestimmt."

Es war ein enges Spiel gegen die neue Mannschaft von Ex-Titan Georg Dölle, der nach einem Meniskusriss erstmals wieder auflaufen konnte und zum Glück für die Gastgeber noch nicht wieder in Topform ist. Zwar konnten sich die Titans kurz vor der Halbzeitpause mit sechs Punkten absetzen, doch nach Wiederbeginn hieß es plötzlich 39:42 aus Sicht der Hausherren. "Da haben wir uns - auch ich - ein paar dumme Würfe geleistet und uns selbst ins Bein geschossen. Zum Glück haben wir uns dann gefangen", atmete Kapitän Philipp Lieser durch. Neben einem erneut starken Damon Smith war der Aufbauspieler ein Garant für den Erfolg. Im letzten Viertel waren seine Korbleger immens wichtig. "Beide haben ein Riesenspiel gemacht", lobte Trainer Krzywinski seine Führungskräfte, die zwei Drittel aller Titans-Punkte beisteuerten.

Der Sieg stand erst Sekunden vor dem Ende fest. Erst als Smith ein Tip-in zum 73:68 gelang und Dölle nach einem Fehlwurf das fünfte Foul kassierte, war der Kuchen gegessen. "Ich wollte gewinnen, habe viel versucht, aber es ist einiges schief gegangen", ärgerte sich Dölle, dem acht Punkte gelangen. Der Rückkehrer, der vergangene Saison noch das Titans-Trikot getragen hatte, durfte sich zunächst über einen freundlichen Empfang durch das Publikum freuen, "aber an der Freiwurflinie haben mich die Fans dann erwischt". Es sei schon komisch gewesen, an alter Wirkungsstätte aufzulaufen, gab er zu: "Ich habe mich lieber in der Halle umgezogen, damit ich nicht in die falsche Kabine renne."

Beste Dresdner Werfer: Smith 27, Lieser 23, Butler/Goncalo je 8.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.11.2014

Jochen Leimert

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