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Dresden Titans fahren ohne Punkte nach Hause

Basketball Dresden Titans fahren ohne Punkte nach Hause

Als sie am Sonntagmorgen um 2 Uhr wieder in Dresden eintrafen, waren die Spieler der Dresden Titans hundemüde, vor allem aber enttäuscht. Denn stundenlang hatten sie sich im Bus darüber ärgern müssen, dass sich die lange Reise nach Frankfurt nicht für sie gelohnt hatte.

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Dresden. Als sie am Sonntagmorgen um 2 Uhr wieder in Dresden eintrafen, waren die Spieler der Dresden Titans hundemüde, vor allem aber enttäuscht. Denn stundenlang hatten sie sich im Bus darüber ärgern müssen, dass sich die lange Reise nach Frankfurt nicht für sie gelohnt hatte. Nach der 86:90-Niederlage bei den Fraport Skyliners Juniors „war die Stimmung gedrückt“, berichtete Kapitän Philipp Lieser. Allerdings merkte er an, dass die Mannschaft sich keineswegs in gegenseitigen Vorwürfen zerfleischt habe: „Wir wissen, dass wir gekämpft und gegen eine sehr gute Mannschaft verloren haben. Wir haben wirklich alles gegeben.“

In Frankfurt waren die Truppe von Trainer Steven Clauss in der Tat auf einen stark besetzten Gegner getroffen, der nahezu alle Doppellizenz-Spieler aufbieten konnte. „Das ist nicht immer so und soll auch nicht als Ausrede dienen. Die Qualität ist den Frankfurtern aber letztlich nicht abzusprechen“, bemerkte Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald. Er musste anerkennen, dass die Hessen nach gutem Beginn seiner Mannschaft und der 8:7-Führung durch David Sturner zunehmend Probleme bekamen und sich nur schwer der Frankfurter Leistungsträger Travis Thompson und Tomas Dimsa erwehren konnte. „Wir haben zu viele Offensiv-Rebounds im ersten Viertel abgegeben, mussten danach Frankfurt immer hinterherrennen. Ich glaube, in der ersten Halbzeit waren es elf“, ärgerte sich auch Philipp Lieser, dessen Team nach zwei Spielabschnitten mit 43:50 in die Kabine ging.

Nach Wiederbeginn musste man die Hausherren gar bis auf 15 Punkte ziehen lassen, kämpfte sich aber wieder bis auf 82:84 heran. „In der zweiten Halbzeit haben wir eine sehr gute Leistung gebracht, nur noch zwei Offensiv-Rebounds zugelassen. Leider hat es nicht mehr ganz gereicht“, so Lieser, der nach Randal Holt zweitbester Punktesammler seiner Mannschaft war. Als der Spielführer seine Truppe kurz vor Schluss bis auf zwei Punkte herangebracht hatte, schien die Verlängerung noch greifbar, aber Niklas Kiel, Marius Nolte und Travis Thompson nutzten die ihnen nach Dresdner Fouls zugesprochenen letzten sechs Freiwürfe zu 100 Prozent und schaukelten den Sieg nach Hause.

Lieser versuchte nach dem Spiel, seine enttäuschten Kameraden wieder aufzubauen: „Der Gegner stellt schon eines der besseren Teams der Pro B. Gerade Thompson und der Litauer Dimsa, der letzte Saison noch Euroleague gespielt hat, haben ihre Klasse gezeigt. Wir haben dagegen gehalten und müssen nun versuchen, das Positive aus der Niederlage mitzunehmen.“ Konditionell und mental habe seine Mannschaft keine Probleme gehabt.

Trotz der Niederlage stehen die „Titanen“ noch auf Platz acht, der den Einzug in die Play-offs erlauben würde. Zum Glück verloren die punktgleichen Würzburger am Sonntagabend ihre Auswärtspartie beim Spitzenreiter Ehingen ähnlich knapp mit 90:93 und schafften es so nicht, die Sachsen zu überholen. Die können es nun daheim am Sonnabend (19 Uhr) gegen den Tabellenführer besser machen.

Beste Dresdner Werfer: Holt 29 Punkte, Lieser 25, Sturner 11, Simon 10, von der Wippel 8.

Von Jochen Leimert

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