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Dresden Titans erzwingen mit Heimsieg Entscheidungsspiel in Rostock

Basketball Dresden Titans erzwingen mit Heimsieg Entscheidungsspiel in Rostock

Dank einer famosen Leistung in der zweiten Play-off-Achtelfinalpartie gegen die Seawolves bleiben die Spieler von Trainer Steven Clauss weiter im Rennen um den Viertelfinal-Einzug. Gegen die Mecklenburger gewannen die Dresdner zur Freude des Publikums mit 95:84.

Randal Holt versenkt den Ball im Korb. Der US-Amerikaner machte wie Daniel Krause 22 Punkte.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Dresden Titans haben sich im Kampf um den Einzug ins Play-off-Viertelfinale zurückgemeldet. Im zweiten Spiel des Achtelfinales gegen die Rostock Seawolves gelang den „Titanen“ vor 2496 Zuschauern am Ostersonntag in der Margon-Arena ein 95:84 (43:41)-Heimsieg. Damit glichen die Sachsen in der Best-of-three-Serie zum 1:1 aus und erzwangen das entscheidende dritte Spiel um den Einzug in die Runde der letzten Acht.

Die Ausgangslage war für die Dresdner Korbjäger ganz einfach: siegen oder fliegen! Anders als in der Woche zuvor konnte Trainer Steven Clauss diesmal aber auf den von seinen Knöchelproblemen genesenen Randal Holt zurückgreifen. Der US-Amerikaner nahm das Zepter auch gleich in die Hand und bescherte seinem Team die erste Führung. Am Ende gelang Holt mit 22 Punkten sowie 13 Assists sogar ein „Double-Double“, auch wenn erneut eine geschlossene Teamleistung der Schlüssel zum Erfolg war. So punkteten wie schon in der Vorwoche gleich fünf „Titanen“ im zweistellig.

Bis zur Halbzeit wechselte die Führung im Minutentakt. Augenscheinlich leisteten sich die Dresdner einige Schwächephasen, in denen vor allem Rostocks Matthew Hunter (29 Punkte/7 Rebounds) seine Klasse ausspielte. „Wir wussten schon aus dem Hinspiel um seine Stärken. Oftmals kann man ihn kaum verteidigen. Im zweiten Viertel ist es uns dann besser gelungen“, freute sich Clauss.

Im dritten Viertel liefen die Gastgeber auch offensiv zur Bestform auf. Gleich zu Beginn gelang den Dresdnern ein wichtiger 12:0-Run, der Rostocks Coach Sebastian Wild zu einer Auszeit zwang. Seine Mannschaft kämpfte sich jedoch zurück und ließ so bei den Titans kein Gefühl der Sicherheit aufkommen. „Es war oftmals ein wellenförmiger Spielverlauf zu beobachten. Teilweise haben wir mit zehn Punkten geführt, doch dann kamen die Gäste wieder auf fünf heran. Das ist ein Stück weit auch unserem Matchplan geschuldet, denn wir wollen schnellen Basketball spielen. Wenn man auf einen starken Gegner wie Rostock trifft, wird man in den Offensivbemühungen oftmals auch gebremst“, analysierte Clauss nach der Partie.

Im Schlussabschnitt ließen sich seine „Titanen“ dennoch nicht mehr einholen. Unterstützt von der atemberaubenden Kulisse verwalteten die Dresdner ihren Vorsprung geschickt und fuhren am Ende einen verdienten Sieg zum 1:1-Augleich in der Serie ein. Gleichwohl will Clauss den Erfolg nicht überbewerten, weiß er doch das dieser nur die halbe Miete war: „Wir haben zwei Top-Teams der Liga auf Augenhöhe gesehen. Ich freue mich auf das Entscheidungsspiel. Da werden sich beide Seiten sicher wieder nichts schenken, so dass es am Ende die Kleinigkeiten sein werden, die entscheiden, wer weiterkommt.“

Das dritte Spiel findet am kommenden Sonntag um 19.30 Uhr in der Stadthalle Rostock statt. Die Titans-Verantwortlichen planen bereits, die Begegnung für die Fans wieder per Live-Stream zu übertragen.


Holt, Krause je 22 Punkte, Simon 13, Lieser 12, Sturner 10.

Von Gert Küchler

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