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Dresden Titans eröffnen die Saison gegen die Chemnitz Niners

Basketball Dresden Titans eröffnen die Saison gegen die Chemnitz Niners

Das neue Parkett ist da, am Sonnabend wird es ausgelegt – und dann sofort ausprobiert. Wie sich die Dresdner Korbjäger, zu denen im Sommer fünf Neuzugänge stießen, darauf präsentieren, das können die Fans am Sonntag ab 16 Uhr in der Margon-Arena verfolgen. Die Motivation der Spieler vor dem Sachsenderby gegen Chemnitz ist groß, haben sie doch noch etwas gegen die Niners gutzumachen.

Geschäftsführer Peter Krautwald (l.) und fleißige Helfer bringen die Bodenplatten in die Halle.

Quelle: Dresden Titans

Dresden. Einmal sind sich die Dresden Titans und die Chemnitz Niners in der Vorbereitung auf ihre erste gemeinsame Saison in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A schon begegnet: 86:96 verloren die Männer von Trainer Steven Clauss am 22. August in einem nicht öffentlichen Testspiel bei den Westsachsen. Am Sonntag um 16 Uhr haben die Dresdner nun vor Publikum die Gelegenheit zur Revanche. Bei der offiziellen Saisoneröffnung in der Margon-Arena weihen sie zudem ihren neuen Parkettboden ein.

Die Platten für den in der Pro A vorgeschriebenen Spieluntergrund kamen bereits am Freitagmittag per Lastkraftwagen in Dresden an. Das mehr als 80 000 Euro teure Parkett lieferte die Firma Speed-Lock aus Halle in Westfalen. Mit elf Schubwagen beförderten Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald und sein Team die Platten in die Arena, wo sie am Samstag ausgelegt und fachmännisch zusammengesetzt werden. Am Abend darf die Mannschaft um Kapitän Walter Simon dann das erste Mal darauf trainieren.

„Das Ambiente in der Margon-Arena wird im Vergleich zur vergangenen Saison noch einmal getoppt“, freut sich Trainer Clauss auf den neuen Bodenbelag. Auch sportlich zeigt sich der Basketball-Lehrer zufrieden, gelang seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende doch der Turniersieg in Coburg. Gerade der 84:74-Erfolg gegen den Pro-A-Konkurrenten aus Crailsheim stimmte den Trainer positiv: „Trotz einiger Ausfälle konnten wir gerade in der ersten Hälfte unser Potenzial abrufen. Die Jungs haben losgelegt wie die Feuerwehr. Unser Fastbreak-Spiel hat gut funktioniert, die Trefferquote von außen und unterm Korb war ordentlich. Ich freue mich, dass sich das Team mit dem Turniersieg für eine anstrengende Vorbereitung belohnt hat.“

Ein Sieg ist auch am Sonntag das Ziel beim erneuten Kräftemessen mit den Niners. Doch das wird schwer: „Chemnitz hat vor allem sehr solide deutsche Spieler verpflichtet und mit US-Boy Joseph Lawson einen interessanten Forward aus Gotha dazugewonnen. Durch ihre Erfahrung in der Pro A bleiben die Niners für alle sächsischen Teams die Herausforderung schlechthin. Ich denke wir haben dennoch gute Karten“, so Titans-Geschäftsführer Krautwald.

Von Jochen Leimert

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