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Dresden Titans buchen mit Auswärtssieg in Lich das Playoffs-Ticket

Basketball, 2. Bundesliga ProB Dresden Titans buchen mit Auswärtssieg in Lich das Playoffs-Ticket

Das erste Saisonziel ist erreicht! Durch einen starken 96:71-(55:25)-Auswärtssieg bei den Licher Basketbären haben sich die Dresden Titans für die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB qualifiziert und damit den Verbleib in der dritthöchsten deutschen Spielklasse gesichert.

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Dresden. Das erste Saisonziel ist erreicht! Durch einen starken 96:71-(55:25)-Auswärtssieg bei den Licher Basketbären haben sich die Dresden Titans für die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB qualifiziert und damit den Verbleib in der dritthöchsten deutschen Spielklasse gesichert. Eine Woche nachdem die Dresdner Korbjäger ihre dreimonatige Auswärtsdurststrecke durch ein Sieg in Würzburg beendet hatten, spielte das Team von Headcoach Steven Clauss in Hessen befreit auf und stellte schon früh in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg.

Zunächst begann die Partie recht zerfahren. So dauerte es fast drei Minuten bis die Titans ihre ersten Punkte auf die Anzeigetafel brachten. Den Basketbären merkte man zunächst nicht an, dass sie mit Viktor Klaasen und US-Forward Lamar Mallory auf zwei ihrer Leistungsträger verzichten mussten. So hielten die Hausherren bis zur 9. Minute in Führung (11:12) auf Augenhöhe mit. Über die erste Viertelpause fanden die „Titanen“ jedoch immer besser ins Spiel. Durch schnelle Fast-Break-Gegenzüge mit aggressivem Zug zum Korb übernahmen die Sachsen das Spielgeschehen und lagen damit nach dem ersten Viertel mit 19:13 in Führung, die sie im zweiten Spielabschnitt zur Vorentscheidung ausbauten.

Während die Licher vor den Augen der gut 500 heimischen Fans den Faden verloren, zogen die Gäste aus Dresden mit einem 23:0-Lauf in den letzten sechs Minuten der ersten Halbzeit uneinholbar auf 55:25 davon. Trainer Clauss zeigte sich hochzufrieden: „Das zweite Viertel war der Titans-Basketball, wie ich ihn mir vorstelle. Wir waren lauffreudig, haben auf der einen Seite sehr energisch verteidigt und dadurch den Gegner zunehmend unter Druck gesetzt. Auf der anderen Seite haben wir offensiv das Tempo kontrolliert und durch unser Fast-Break-Spiel den Lichern keine Chance gegeben, sich auf uns einzustellen. Hinzu kam, dass wir unsere Würfe sehr gut getroffen haben.“

Allen voran Center David Sturner zeigte eine seiner besten Saisonleistungen. Neben drei Drei-Punkte-Würfen blieb der 2,06-Mann aus Oregon (USA) aus dem Feld ohne Fehler (6/6) und staubte zu seinen 23 Punkten auch 13 Rebounds ab. Unterstützung erhielt er von seinen Landsmännern Randal Holt (14) und Andrew Jones (13). Ebenso zweistellig punktete Center Max von der Wippel (11), der wie Jones sechs Rebounds angelte. „Wir sind heute als Team geschlossen und sehr selbstbewusst aufgetreten. Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit die Zügel etwas locker gelassen haben, ist da nichts mehr angebrannt“, erklärte von der Wippel und zeigte sich glücklich über den Einzug in die Playoffs. „Unser Minimalziel haben wir erreicht. Jetzt werden wir schauen, dass wir unsere Form konservieren und uns in den letzten zwei Partien der Hauptrunde vielleicht noch eine bessere Ausgangslage verschaffen.“

Mit einer ausgeglichenen Bilanz von zehn Siegen bei zehn Niederlagen liegen die Dresden Titans nach wie vor auf dem 7. Platz der ProB-Südstaffel. Nur mit Hilfe von Patzern der Kontrahenten aus Leipzig, Elchingen und Frankfurt könnten sie noch den Sprung unter die Top-Vier schaffen und damit ein eventuelles Heimrecht in der ersten Playoff-Runde sichern. Dafür sind jedoch zwei Siege in den letzten beiden Hauptrunden-Spielen für die Elbestädter Pflicht. Am nächsten Spieltag empfangen Wippel und Co. am Sonntag um 16 Uhr den Tabellenletzten aus Speyer in der Margon-Arena, ehe es dann am letzten Spieltag noch mal auswärts zum Tabellendritten nach Nördlingen geht.

Beste Werfer:

Dresden: D. Sturner (23), R. Holt (14), A. Jones (13)

Lich: S. Kutzschmar (16), M. Schick (14), E. Allen, N. Angelats (je 10)

Von Gert Küchler

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