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Dresden Titans bringen die "Elche" aus dem Tritt

Basketball Dresden Titans bringen die "Elche" aus dem Tritt

Im dritten Spiel unter ihrem neuen Coach Steven Clauss haben die Dresden Titans am Sonntagnachmittag den zweiten Sieg gefeiert. Vor 1082 Zuschauern in der Margon-Arena bezwangen die "Titanen" den Aufsteiger aus Elchingen in einer hart umkämpften Partie mit 89:80 (50:38).

Dresdens Winter-Neuzugang Randal Holt (am Ball) war erneut einer der Leistungsträger bei den Titans.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Begegnung begann für die Gastgeber alles andere als optimal, denn nach drei Minuten lagen sie gegen die robusten "Elche" schon mit 10:17 zurück. Nach dem ersten Viertel hieß es gar 22:32. Was war passiert? "Im ersten Viertel haben wir in der Defense sehr schlecht agiert", schimpfte Kapitän Philipp Lieser, "erst im zweiten Viertel haben wir den Schlüssel für diese Partie gefunden." Erst da konnten die Dresdner das Tempo richtig anziehen und das Spiel etwas weg vom Brett verlagern, wo die großen und schweren Spieler der Scan-Plus-Baskets Vorteile hatten. "Als wir uns gefangen, ein bisschen härter verteidigt und sie zu Würfen von außen gezwungen haben, sind wir ins Laufen gekommen. Dann war es unser Spiel: Wir wollen schnell spielen, wollen rennen - und dann tun sich die großen und schweren Jungs auch schwerer", erklärte Clauss den im zweiten Viertel einsetzenden Umschwung in der Partie.

Und der war gewaltig, denn erst brachte der groß auftrumpfende Marc Nagora seine Truppe wieder heran, Daniel Krause glich zum 37:37 aus und besorgte auch die 39:37-Führung, ehe Nagora, Holt, Lieser und von der Wippel den Vorsprung atemberaubend auf 50:37 ausbauten. Von Elchingens Lorne Jackson fand nur noch ein mickriger Freiwurf den Weg ins Ziel, mehr hatten die Schwaben bis zur Pause nicht zu bieten. Ihr Trainer Dario Jerkic flippte daraufhin ziemlich aus.

Nach der Halbzeitpause leisteten sich die Hausherren noch einmal einen Hänger und beim 57:54 waren die Gäste wieder dran. Die Führung erlangten sie aber nicht wieder, weil die Dresdner um jeden Ball kämpften. Neuling Randal Holt machte in dieser Phase wichtige Punkte, verwandelte jeden seiner Freiwürfe. Am Ende waren es fünf von fünf. Aber auch die Kollegen agierten von der Freiwurflinie so treffsicher wie selten: 85 Prozent aller Versuche der Dresdner waren erfolgreich, die Gäste kamen da nur auf 71 Prozent.

Auch aus dem Feld heraus trafen die Sachsen besser als die Schwaben. Nagora versenkte drei von fünf Dreier-Versuchen. "Es war ein sehr schönes Spiel für mich - bis auf die vier Fouls", freute sich der gebürtige Hamburger, der im vierten Viertel noch einmal neun Punkte schaffte und es so auf stolze 23 Zähler in dieser Partie brachte. Damit war er der erfolgreichste Schütze vor Holt und Lieser.

Der Kapitän musste in den letzten gut zwei Minuten übrigens von draußen zuschauen, denn sein engagiertes Spiel in der Verteidigung hatte ihn fünf persönliche Fouls gekostet. "Am Anfang haben die uns mit ihren 100-Kilo-Körpern ausgeboxt, aber dann haben wir gemerkt, dass wir eine Schippe drauflegen müssen und es gemacht, besser mit dem Körper dagegen gehalten", war Lieser stolz auf seine kämpferisch voll überzeugenden Kameraden, für die David Sturner mit einem Korbleger zum 89:80 die letzten Punkte erzielte. Dann konnte gejubelt werden.

Beste Dresdner Werfer: Nagora 23 Punkte, Lieser/Holt je 14, Krause 12, Sturner 10.

Jochen Leimert

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