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Dresden Titans bangen vor Rostock-Ausflug um ihren Spielmacher Randal Holt

Basketball Dresden Titans bangen vor Rostock-Ausflug um ihren Spielmacher Randal Holt

Die Dresdner Korbjäger bestreiten am Sonnabend ihr erstes Play-off-Spiel in der 2. Bundesliga Pro B bei den Seawolves. Trainer Steven Clauss hat alle Mann an Deck, doch hinter einem seiner besten steht noch ein dickes Fragezeichen.

Randal Holt hat noch Trainingsrückstand. Ob der US-Boy in Rostock mitspielt, ist noch offen.

Quelle: Archiv

Dresden. Zwei Wochen ohne Spiel, aber harten Trainings liegen hinter den Titans – am Sonnabend (19.30 Uhr) gilt es für die Truppe von Trainer Steven Clauss, im ersten Play-off-Spiel in Rostock alle Reserven zu mobilisieren. Bei den Seawolves wollen die Dresdner Pro-B-Basketballer mit einem Sieg ins Achtelfinale starten. Und obwohl seine Jungs in der Rostocker Stadthalle ein starker Gegner und heißblütige Heimfans erwarten, hält Clauss eine Überraschung allemal für möglich.

Auch wenn er als Trainer der Hanauer im vergangenen Jahr in den Play-offs an den Mecklenburgern scheiterte, so konnte er die Nordlichter doch mächtig ärgern: „Das erste Spiel in Rostock haben wir gewonnen. Insofern weiß ich, dass es geht. Allerdings wird es nicht einfach, denn die Rostocker haben eine sehr gute Mannschaft, sie sind sehr gut gecoacht. Vor großer Kulisse wird es ein echtes Auswärtsspiel. Aber eines müssen wir gewinnen, wenn wir weiterkommen wollen. Warum nicht gleich das erste?“

Zuversicht gibt dem Deutsch-Amerikaner die Einstellung seiner Spieler, alle Mann seien hochmotiviert: „Sie haben toll trainiert. Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen, wie engagiert sie jetzt zwei Wochen gearbeitet hat. Alle sind bereit, wir wollen in Rostock unbedingt gewinnen.“ Für alle Fälle hat sich Clauss auch noch ein paar taktische Tricks aufgehoben: „Man hält immer noch ein paar Trümpfe auf der Hand. Mal sehen, ob wir die brauchen. Aber ansonsten bin ich der Meinung, man muss konsequent sein Spiel spielen und das unterbinden, was der Gegner machen will.“

Sorgen bereitet Clauss nur sein Spielmacher Randal Holt, der sich vor zwei Wochen am Sprunggelenk verletzte und erst seit Mittwoch wieder vorsichtig trainieren konnte. Seine Einsatzchancen stünden bei 50:50: „Das wird sich erst vor dem Spiel entscheiden“, so Clauss, der die Titans wohl auch im nächsten Spieljahr betreuen wird. Mit seiner Mannschaft startet der 58-Jährige erst um 11.30 Uhr im Reisebus in Richtung Ostseeküste, denn ein Training in der Stadthalle an der Warnow war am Vorabend nicht möglich. „Dann bringt es auch nichts, den ganzen Tag im Hotel rumzusitzen“, begründet Clauss die kurzfristige Anreise am Spieltag.

Begleitet wird die Mannschaft von zwei kleinen Fanbussen. Etwa 15 wackere Anhänger stellen sich der Übermacht der etwa 2000 Rostocker Schlachtenbummler. Rückenwind wünschen sich die Basketballer auch von den Dynamo-Kickern, die wenige Stunden zuvor Hansa Rostock erwarten: „Wir hoffen, dass Dynamo am Nachmittag vorlegt und wir dann am Abend nachlegen können“, meinte Prokurist Gert Küchler.

Für alle Fans daheim hat der Verein auf seiner Internet-Seite www.dresden-titans.de einen Livestream organisiert. Los geht es dort ab 19 Uhr.

Von Jochen Leimert

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