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Dresden Titans: Krzywinskis Plan für die Playoffs

Dresden Titans: Krzywinskis Plan für die Playoffs

Mit dem 91:76-Heimsieg über den TV Langen haben die Dresden Titans erstmals die Playoffs in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B erreicht. Ein toller Erfolg für die Mannschaft von Trainer Thomas Krzywinski, auf dem sich die Truppe nicht ausruhen will.

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Thomas Krzywinski teilt die Spielminuten verstärkt unter allen Spielern auf.

Quelle: Dehli-News / Matthias Rietschel

Um in den Aufstiegsspielen Mitte März noch ausreichend Kraftreserven mobilisieren zu können, teilte der Coach die Einsatzzeit mehr als zuvor üblich unter seinen Spielern auf.

So fieberte mancher Leistungsträger am Sonntag ungewöhnlich lange von draußen mit, als sich der Sieg abzeichnete. "Philipp Lieser saß das ganze letzte Viertel auf der Bank. Auch Andrew Jones brauchen wir noch, haben ihn deswegen weniger gebracht. Es haben elf Jungs durchrotiert und sie haben gezeigt, dass es trotzdem funktioniert und kein Bruch im Spiel ist. Das gibt uns die Chance, die Beine ein bisschen zu schonen und vor allem auch andere Spieler für den Fall vorzubereiten, dass wir doch noch mal eine Verletzung haben oder eine andere Situation, wo jemand nicht spielen kann", erklärt Krzywinski.

Seine Stars murren nicht. Sie fügen sich und beweisen Teamgeist. "Wir werden sehen, wie weit wir in den Playoffs kommen. Ich möchte da so fit wie möglich sein", sagt Aufbauspieler Lieser, für den es schon sehr ungewohnt war, so lange nur Zuschauer zu sein. "Aber es ist schön zu sehen, dass andere Spieler ihre Rolle gut ausfüllen - da kann ich mal relaxen und das genießen", so der Neuzugang aus Weißenfels. Selbst Kapitän Jones, der wegen eines Muskelfaser- anrisses zwei Wochen kaum trainieren konnte und "unruhig wie ein Tiger im Käfig" (O-Ton: Krzywinski) sein Comeback herbeisehnte, kommt mit der Ansage seines Trainers klar. "Die Mannschaft hat gut gespielt, als ich draußen gesessen habe. Mein Team ist mit mir und ohne mich gut", freute sich der US-Amerikaner. In den letzten vier Spielen vor Beginn der Playoffs möchte er mit seinen Kameraden nun Platz zwei verteidigen, um danach gegen den Siebenten der Nord-Staffel in der Serie "Best of three" zweimal Heimrecht zu haben.

Was dann noch drin ist, darüber will bei den "Titanen" keiner spekulieren. "Das ist wie im Pokal. Da kann alles passieren. Da geht es nicht nur um basketballerische Fähigkeiten, sondern auch darum, wer sich dem Ball mehr entgegen schmeißt", weiß Power Forward Alexander Heide. Auch Präsident Martin Henneberg glaubt: "Playoffs haben ihre eigenen Gesetze." Er stellt sich trotzdem auf alle Eventualitäten ein: "Wir sind in der Vorbereitung auf die neue Saison. Natürlich plant man da auch zweigleisig."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.02.2014

Jochen Leimert

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