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Dresden Titans: Boucher und Jones fehlt es an der nötigen Unterstützung

Dresden Titans: Boucher und Jones fehlt es an der nötigen Unterstützung

Gegen Mitaufsteiger Konstanz hatten sich die Dresden Titans etwas ausgerechnet, doch auch ihr erstes Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ging verloren: Vor 813 Fans unterlagen die "Titanen" den IFM Baskets mit 78:92 (35:42) und offenbarten dabei große Schwächen unter dem Korb.

Dresden .

Dresden (DNN). Gegen Mitaufsteiger Konstanz hatten sich die Dresden Titans etwas ausgerechnet, doch auch ihr erstes Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ging verloren: Vor 813 Fans unterlagen die "Titanen" den IFM Baskets mit 78:92 (35:42) und offenbarten dabei große Schwächen unter dem Korb.

Eine 50-prozentige Trefferquote bei Dreier-Würfen wog das Manko nicht auf. "Unterm Korb war es extrem körperlich. Das Problem war, dass mit Alex und Jared unsere besten Innenspieler früh mit vielen Fouls auf der Bank saßen", analysierte Trainer Thomas Krzywinski nach der Partie. Immerhin freute er sich: "Wir haben deutlich besser gespielt als am Mittwoch, auch deutlich besser gekämpft." Das sah Präsident Martin Henneberg ähnlich, er erinnerte aber auch daran: "Wir spielen jetzt in einer anderen Liga, das Spiel ist wesentlich schneller."

Wie schnell sich Fehler rächen, das mussten die Gastgeber gleich im ersten Viertel erfahren, als sie ein 10:1 binnen weniger Minuten verspielten. Die Neuzugänge Alexander Heide und Jared Benson vergaben zusammen vier Freiwürfe und somit einen höheren Vorsprung - prompt hieß es 12:12, als der beste Konstanzer Punktesammler Oumar Sylla (am Ende 26 Zähler) einen Tempo-Gegenstoß erfolgreich abschloss. Der Allrounder aus Mali sorgte beim 12:14 auch für die erste Gästeführung, die die Badener nicht mehr abgaben. Während Sylla und Frederick Henningsen (24 Zähler) durchweg sicher punkteten, taten sich die Dresdner bis auf Jason Boucher (27 Punkte) schwer. Andrew Jones (26 Punkte) vergab anfangs hastig viele Dreier-Würfe, drehte später aber auf. Ohne die Dreier der beiden US-Amerikaner wäre Dresden früh aus dem Rennen gewesen, weil den Kollegen unterm Korb wenig gelang. So aber kamen die Titans beim 68:70 wenigstens noch einmal nah an Konstanz heran. Krzywinski holte seine beiden Asse nur ungern vom Feld - und so unterlief ihm auch ein Wechselfehler, als er kurzzeitig alle drei Ausländer spielen ließ. Die Referees merkten es aber nicht, so kam Krzywinski um ein Bank-Foul herum.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.10.2012

Jochen Leimert

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