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Dresden Monarchs ziehen ins Playoff-Halbfinale ein

43:7-Sieg gegen die Saarland Hurricanes Dresden Monarchs ziehen ins Playoff-Halbfinale ein

Am Ende stand am Sonntag das erwartetermaßen klare Ergebnis auf der Anzeigetafel im Heinz-Steyer-Stadion. Mit 43:7 setzten sich die Dresden Monarchs im Playoff-Viertelfinale gegen die Saarland Hurricanes souverän durch.

Die Saarland Hurricanes hatten nicht viel zu lachen. Die agile Defense der goldbehelmten Dresden Monarchs machte ihnen das Leben schwer.
 

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Am Ende stand am Sonntag das erwartetermaßen klare Ergebnis auf der Anzeigetafel im Heinz-Steyer-Stadion. Mit 43:7 setzten sich die Dresden Monarchs im Playoff-Viertelfinale gegen die Saarland Hurricanes souverän durch. Damit bestätigten die Schützlinge von Trainer John Leijten ihre Stellung als eines der besten vier American-Football-Teams in Deutschland. Im Halbfinale am Sonnabend geht es jedoch in Schwäbisch Hall gegen die Unicorns. Der Sieger der GFL Süd ist eine sehr harte Nuss, die die „Königlichen“ in den Vorjahresduellen nicht knacken konnten.

Als Favorit in das Heimspiel gegen die Saarländer gegangen, meisterten die Dresdner ihre Aufgabe mit Bravour. Zwei Wochen nach Ablauf der regulären Saison, in der die Monarchs Rang zwei der German Football League Nord belegten, war es Runningback Joe Bergeron, der per Touchdown die ersten Punkte für die Monarchs besorgte. Donald Russell setzte noch im ersten Viertel einen drauf. Im zweiten Spielabschnitt fing Sebastien Sagne einen 13-Yard-Pass von Quarterback Brandon Connette. Alle drei Touchdowns veredelte Franz Kammel mit einem Extrapunkt. Die Folge: ein beruhigender 21:0-Zwischenstand. Donald Russell mit einem Lauf über 58 Yard und Trevar Deed mit der anschließenden Two-Point-Conversion stellten den 29:0-Halbzeitstand her. Auf die Dresdner Offensive war wie so oft in dieser Saison unbedingter Verlass, die Hurricanes hatten dem nicht viel entgegenzusetzen.

Nach zwei kurzen Läufen von Brandon Connette stand es im Schlussviertel schon 43:0, bevor die Saarländer per 47-Yard-Sprint von Benjamin Thompson ihre Ehrenpunkte und somit auch den Endstand erzielten. „Bei allem Respekt vor den Hurricanes: Ich habe vorher keinen Gedanken an die Frage verschwendet, wer gewinnen wird, sondern eher daran, wie gut wir spielen werden. Wir haben unsere Sache großartig gemacht. Saarland hat gute Athleten in der Mannschaft, aber wir haben überzeugt und unsere Aufgabe erledigt“, zeigte sich John Leijten zufrieden. Wichtig sei vor allem, dass alle Spieler gesund geblieben sind. Wenn es am Sonnabend 17 Uhr im Optima-Sportpark zu Schwäbisch Hall gegen die Unicorns geht, kann Leijten aus dem Vollen schöpfen.

Auf die Gastgeber wird das nicht zutreffen, denn bei ihrem 24:14-Sieg gegen starke Berlin Rebels am Sonnabend verletzte sich Receiver Tyler Rutenbeck an der Schulter und fällt für den Rest der Saison aus. Nach zuletzt zwei Halbfinalniederlagen bei den Unicorns in Folge will Leijten diesmal die Chance nutzen. „Wir haben am Anfang der Saison gesagt, dass wir ein gutes Team haben und den German Bowl erreichen wollen. Dafür muss ein Sieg her. Ein Punkt Unterschied würde uns schon genügen“, so der Monarchs-Headcoach.

Von Stefan Schramm

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