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Dresden Monarchs wollen Niederlagenserie in Kiel stoppen

Football Dresden Monarchs wollen Niederlagenserie in Kiel stoppen

In den letzten vier Jahren gab es für die Königlichen im Kilia-Stadion nichts zu holen. Das soll sich am Sonnabend ab 16 Uhr ändern. Der Tabellenführer aus Sachsen strebt im ersten von zwei direkt aufeinanderfolgenden Vergleichen mit den Holsteinern den ersten Sieg an, denn schon früh in der Saison geht es um die Absicherung der begehrten Play-off-Plätze.

Trainer John Leijten hofft auf eine starke Auswärtsleistung seiner Männer.

Quelle: Archiv

Dresden. Nach einer zweiwöchigen Pause greifen die Dresden Monarchs am Sonnabend (16 Uhr) wieder ins Spielgeschehen der Football-Bundesliga ein. Im ersten von zwei direkt aufeinanderfolgenden Duellen mit den ewigen Rivalen von den Kiel Baltic Hurricanes wollen die Männer von Cheftrainer John Leijten den zweiten Saisonsieg einfahren und sich im Rennen um die Play-off-Plätze einen Vorteil gegenüber den Holsteinern verschaffen, die neben den Dresdnern zum erweiterten Favoritenkreis hinter den größten Titelaspiranten aus Braunschweig und Schwäbisch Hall zählen.

Leicht wird die Aufgabe bei den Norddeutschen schon deshalb nicht. Auch die Historie lässt erahnen, dass Leijtens Truppe im 5500 Zuschauer fassenden Kilia-Stadion einen richtig guten Tag braucht, um erfolgreich zu sein. In den letzten vier Jahren konnten die Dresdner an der Förde nicht gewinnen – eine Negativserie, die es endlich zu durchbrechen gilt. Auch in dieser Saison haben die Gastgeber eine erfahrene Mannschaft am Start, wenngleich diese in den ersten drei Partien des Jahres keine Bäume ausreißen konnte. Leijten weiß: „Kiel hat in den vergangenen Wochen durchwachsene Spiele in der European Football League und ein verlorenes Auftaktspiel in der GFL abgeliefert. Noch sind die Hurricanes für ihre Konkurrenten schwer einzuschätzen.“

In der European Football League unterlagen die Kieler den Amsterdam Crusaders mit 24:31, ehe sie gegen die Hamburg Huskies 61:33 klar gewannen. Im ersten Spiel der German Football League verloren sie dann am vergangenen Wochenende vor 800 Zuschauern im Mommsenstadion in letzter Minute mit 17:19 bei den Berlin Rebels, einem Team, das den Monarchs im ersten Spiel auch schon ein 21:21-Unentschieden abgerungen hatte. Kiels Coach Marcus Herford war stocksauer und beklagte die „fehlende Einstellung“ seiner Spieler, die sich gegen den nächsten Gegner erheblich steigern müssten. „Wir haben einiges, woran wir noch arbeiten müssen. Vor allem müssen wir in der Lage sein, einen guten Drive auch abzuschließen“, gab Herford als Parole vor dem Spiel gegen die Sachsen aus.

Weil die Dresdner am 7. Mai ihrerseits die zweite Bundesliga-Partie gegen die Berlin Adler mit 71:20 für sich entschieden, liegen sie mit den Rebels derzeit punktgleich an der Tabellenspitze der GFL-Nordstaffel. Die ambitionierten Holsteiner müssen sich mit Platz sieben begnügen. Doch das kann sich schnell ändern, wenn die Königlichen um ihren bislang wurf- und laufstarken neuen Quarterback Brandon Connette nicht alles geben und die Hurricanes zu Punkten einladen. „Die kommenden beiden Spieltage können dieses Bild komplett auf den Kopf stellen, passen wir nicht gehörig auf“, warnt Leijten sein Team. Er hofft, dass seine Truppe am Sonnabend den Auswärtsfluch beim deutschen Meister des Jahres 2010 besiegen und sich Selbstvertrauen für das zweite Spiel am 28. Mai im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion holen kann.

Von Jochen Leimert

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