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Dresden Monarchs vertrauen gegen Saarbrücken auf ihre Offense

Football Dresden Monarchs vertrauen gegen Saarbrücken auf ihre Offense

Die Play-offs beginnen und die Dresdner Footballer haben im ersten Spiel Heimrecht: Am Sonntag erwarten sie um 15 Uhr mit den Saarland Hurricanes den Drittplatzierten der GFL Süd. Eine lösbare Aufgabe auf dem Weg zum German Bowl in Berlin.

Quarterback Brandon Connette will in seinem ersten Jahr bei den Monarchs den German Bowl erreichen.

Quelle: Archiv/Dehlis

Dresden. Die Saison neigt sich unaufhaltsam dem Ende zu und der German Bowl am 8. Oktober rückt immer näher. Diesen Tag haben sich auch die Dresden Monarchs ganz dick im Kalender angestrichen, wollen sie doch erstmals nach 2013 wieder an einem Finale in der German Football League (GFL) teilnehmen. Soll der Traum vom erstmaligen Gewinn der Deutschen Meisterschaft noch etwas klarer werden, dann müssen die Jungs von Trainer John Leijten am Sonntag auch die erste Hürde in den Play-offs überspringen. Um 15 Uhr heißt der Gegner im Heinz-Steyer-Stadion Saarland Hurricanes. Sie laufen bei den Dresdnern zwar als krasse Außenseiter auf, wollen aber ebenso ihre Chance auf den Einzug ins Halbfinale beim Schopfe packen.

„Gespielt haben wir gegen die Saarländer noch nie. Das wird mit Sicherheit auch ein guter Gegner, aber unsere Offense ist in diesem Jahr so stark, dass wir gar nicht so sehr auf den Gegner schauen müssen. Wenn wir uns auf unser Spiel konzentrieren und uns davon nicht abbringen lassen, nicht leichtfertig werden – dann ist das eine Partie, die man gewinnen muss“, glaubt Monarchs-Präsident Sören Glöckner. Er hofft am Sonntag auf gutes Wetter und 3000 Fans, die den Vizemeister von 2013 in die nächste Runde tragen.

Wer dort der Kontrahent sein wird, das steht am Sonntag vor Spielbeginn bereits fest, denn die Schwäbisch Hall Unicorns und die Berlin Rebels spielen bereits am Sonnabend gegeneinander. Gewinnen die favorisierten Einhörner gegen die Rebellen, dann reisen die Sachsen bei einem Sieg gegen die Saarländer zum Halbfinale nach Schwäbisch Hall. Behalten die Berliner die Oberhand, müssen sie in der Vorschlussrunde nach Elbflorenz.

Dass es im Viertelfinale noch nicht gleich wieder gegen den Angstgegner aus Schwäbisch Hall geht und man die Saarländer daheim empfangen kann, das hat sich die Dresdner Truppe in dieser Saison hart erarbeitet. „In jeder Trainingssitzung war das Team mit Herzblut dabei, hat sich geschunden und gequält. Dank des Sieges der Lions gegen die Rebels stehen wir nun keinesfalls unverdient auf dem zweiten Platz in der Staffel Nord. Statt in Frankfurt oder Schwäbisch Hall antreten zu müssen, dürfen wir vor eigenem Publikum in die Play-offs starten – ein großartiger Erfolg“, freut sich Cheftrainer John Leijten.

Die von seinem Kollegen Tom Smythe gecoachten Saarbrücker haben bisher acht Siege eingefahren und sechs Niederlagen hinnehmen müssen. Der Drittplatzierte der GFL Süd nimmt erst zum dritten Mal in seiner Vereinsgeschichte an der Endrunde um die Meisterschaft teil. Vom Kaliber der in der Hauptrunde vor ihnen platzierten Frankfurter (24:4 Punkte) und Schwäbisch Haller (28:0) sind die Männer von der französischen Grenze ein ganzes Stück weit entfernt. Hurricances-Quarterback Alexander Haupert weiß genau um die Rollenverteilung am Sonntag, will die weite Reise zu den Monarchs aber bestmöglich auskosten: „Hinfahren, Spaß haben und 100 Prozent geben – dann können wir sie ärgern!“ Die Monarchs freilich wollen das nicht zulassen und mit aller Macht in die nächste Runde, wo sie mit den dort wohl doch wieder zu erwartenden Unicorns ein paar alte Rechnungen zu begleichen haben.

Von Jochen Leimert

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