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Dresden Monarchs vergeben gegen Meister Braunschweig viele Chancen

38:38-Remis Dresden Monarchs vergeben gegen Meister Braunschweig viele Chancen

Hin und her: In einem von sieben Führungswechseln geprägten Spitzenspiel der GFL Nord haben sich die Dresden Monarchs vom Rekordmeister und amtierenden Eurobowl-Sieger New Yorker Lions aus Braunschweig mit einem 38:38-Unentschieden getrennt. Im Heinz-Steyer-Stadion sahen die 2620 Zuschauer eine enge Partie auf hohem Niveau.

Der zu den Monarchs zurückgekehrte Donald Russell (l.) schüttelte selbst die starke Defense der Braunschweiger ab. Am Ende reichte es dennoch nicht ganz zum Sieg.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Hin und her: In einem von sieben Führungswechseln geprägten Spitzenspiel der GFL Nord haben sich die Dresden Monarchs vom Rekordmeister und amtierenden Eurobowl-Sieger New Yorker Lions aus Braunschweig mit einem 38:38-Unentschieden getrennt. Im Heinz-Steyer-Stadion sahen die 2620 Zuschauer eine enge Partie auf hohem Niveau. Dennoch war für den drittplatzierten Gastgeber gegen den Tabellenführer aus Niedersachsen deutlich mehr drin.

„Wir sind bei drei Drives der Endzone auf unter 20 Yards nahegekommen und haben keinen Punkt erzielt. Das sind 21 Punkte, die eigentlich auf die Anzeigetafel gehören“, haderte Quarterback Brandon Connette nach der Partie. Monarchs-Headcoach John Leijten pflichtet ihm bei: „Wir hatten viele vergebene Möglichkeiten. Wenn wir nur eine davon verwertet hätten, wäre alles in Ordnung.“

Dabei hatten die Dresdner gut begonnen, Micky Kyei legte nach Connette-Pass den ersten Touchdown der Partie hin. Doch nach einem 65-Yard-Pass von Casey Therriault ging es mit knappem 6:7-Rückstand ins zweite Viertel. Dort baute der zu den Lions zurückgekehrte Quarterback die Führung aus. Doch Florian Finke per Fieldgoal und Sebastian Sagne mit einem Touchdown drehten die Führung wieder auf 16:14 für das Heimteam. Doch es ging weiter munter auf und ab: Einen weiteren Touchdown von Therriault konnte erneut Sagne kontern, so dass die Monarchs mit einer 23:21-Führung in die Halbzeit gingen.

Im dritten Viertel brachte David McCants die Lions zunächst wieder in Front, doch Micky Kyei war bei einem 27-Yard-Pass von Brandon Connette zur Stelle – 30:28. Anschließend zog Braunschweig jedoch per Fieldgoal und Touchdown auf 30:38 davon. Knapp fünf Minuten vor Ablauf der Uhr gelang Kyei noch ein Touchdown, die geglückte Two-Point-Conversion (Connette auf Sagne) stellte die Tafel auf Remis. Dabei blieb es bis zum Schluss. Unter anderem Runningback Donald Russell mit seiner engagierten Leistung hatte die Dresdner immer nach vorn gebracht, aber kurz vorm Ziel gelang diesmal nicht alles.

Im engen Kampf um Platz zwei in der GFL Nord, der für die erste Playoff-Runde Heimrecht bedeutet, müssen die Monarchs am nächsten Sonnabend bei den Hamburg Huskies siegen und zugleich darauf hoffen, dass sich Braunschweig daheim gegen den Tabellenzweiten Berlin Rebels durchsetzt. Schon kurz nach der Partie gegen die Lions outete sich Dresdens Coach Leijten deshalb gewissermaßen als ihr „Fan“ fürs nächste Spiel, hat aber auch die eigene Aufgabe fest im Blick: „Wir haben ein großartiges Team und in den Playoffs die Chance, weit zu kommen – aber nur, wenn wir uns immer nur aufs nächste Spiel konzentrieren.“

Von Stefan Schramm

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