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Dresden Monarchs siegen gegen die Rebels knapp mit 28:27

Dresden Monarchs siegen gegen die Rebels knapp mit 28:27

Nach einem echten Krimi haben sich die Dresden Monarchs im Kampf um die Playoff-Plätze der Football-Bundesliga eindrucksvoll zurückgemeldet.

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Warren Smith (l.) jubelt mit seinem Dresdner Mitspieler Marcus Donner.

Dresden . Dresden (DNN). Nach einem echten Krimi haben sich die Dresden Monarchs im Kampf um die Playoff-Plätze der Football-Bundesliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Jungs von Trainer Gary Spielbuehler gewannen am Sonnabend im Heinz-Steyer-Stadion knapp, aber verdient gegen die Berlin Rebels mit 28:27 (7:3/7:7/0:14/14:3).

Die starken Rebels erwischten im Ostragehege zunächst den besseren Start. Nach zwei Spielzügen standen sie in guter Fieldgoal-Position. 0:3 hieß es dann auch plötzlich aus Dresdner Sicht. Auch die Offense der Monarchs brauchte zwei Drives, ehe sie auf Temperatur war. Eine schnelle Serie schloss Quarterback Warren Smith dann mit einem Pass auf Rene Horschig ab - samt des Zusatzpunktes durch Jan Hilgenfeldt stand es nun 7:3 für die Hausherren. Berlin brauchte bis zum Beginn des zweiten Viertels, um darauf zu antworten, Quarterback Darius Outlaw feuerte einen präzisen Pass in die Endzone zum fangbereiten Jason Horton. Mit Evensens Zusatzversuch lagen die Gäste nun wieder 10:7 vorn. Gut zwei Minuten vor der Pause aber rannte Smith höchstselbst in die Endzone, Hilgenfeldt erhöhte nach dem Touchdown des US-Amerikaners in Dresdner Diensten per Kick auf 14:10.

Das dritte Viertel verschliefen die Dresdner dann komplett. Folgerichtig zogen die Rebels nach zwei Touchdowns von dannen. Dirk Heimer und Gregor Lietzau fingen jeweils Pässe. Die Initiative zur Dresdner Aufholjagd kam dann von der Tribüne. Angetrieben von den Stadionsprechern ging der sprichwörtliche Ruck durch die Heimmannschaft. Und die Offense zog an: Zunächst führte ein kurzer, scharf geworfener Pass auf Hilgenfeldt zum Anschluss. Samt seines erfolgreichen Zusatzkicks war man beim 21:24 wieder dran. Dann war es an der Defense, die Rebels zu stoppen. Drei vergeblichen Versuchen der Berliner, einen Touchdown zu erzielen, folgte nur ein Dreier durch Evensen zum 27:24.

Die Monarchs kämpften weiter verbissen. Bis an die Mittellinie konnten sie sich vorarbeiten, doch dann stockte der Angriff. Warren Smith versuchte einiges, aber es ging nicht weiter. Schon drohte bei unter vier Minuten der Punt und damit der Verlust von Ball und wohl sicher auch des Spiels. Doch Dresden gab nicht auf. Der vierte Versuch wurde ausgespielt und Runningback Larry Croom fing zum Firstdown.

Was dann folgte, war unglaublich. Smith nahm sich kurz hinter der Mittellinie den Ball, fand keinen freien Mann für einen Pass, rannte allein los, umkurvte Verteidiger um Verteidiger und warf sich die letzten zwei Yards im Hechtsprung ins Ziel. Hilgenfeldts Zusatzkick brachte das so wichtige 28:27, das in den letzten drei Minuten mit aller Macht verteidigt wurde. Dann war Schluss und alle Dresdner lagen sich glücklich in den Armen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2012

Jörg Dreßler

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