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Dresden Monarchs siegen gegen Düsseldorf deutlich mit 34:10

Dresden Monarchs siegen gegen Düsseldorf deutlich mit 34:10

Ein goldener Tag für die Dresden Monarchs, ein rabenschwarzer für die Düsseldorf Panther, wie die Trikots der Teams so war am Sonnabend im Glücksgas-Stadion auch die Gemütslage der Spieler nach dem deutlichen 34:10-Erfolg der Königlichen gegen den Gast vom Rhein.

Dresden.

Dresden in Gold und Weiß spielte sich erstmals in dieser GFL-Saison in einen wahren Rausch. Düsseldorf in Schwarz zeigte Nerven, konnte am Ende sogar froh sein, nicht noch ärger unter die Räder geraten zu sein.

Das hatten sich die Düsseldorfer nach ihrem klaren 40:14-Erfolg im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften anders vorgestellt. Der entscheidende Grund dafür, dass es diesmal anders lief, heißt Warren Smith. Der hatte den nach dem Hinspiel gefeuerten Nick Hardesty als Dresdner Quarterback beerbt, wusste die 2153 Zuschauer am Sonnabend wahrlich zu begeistern.

Dabei fing alles nach dem Geschmack der Panther an. Über 37 Yards schickte Quarterback Robert Demers seinen 41-jährigen Top-Receiver Estrus Crayton in die Spur - Touchdown Düsseldorf. Und auch im zweiten Viertel machten die Gäste weiter Druck, Sven Missbach erhöhte der Fieldgoal zum 10:0. Während viele Fans der Monarchs schon wieder Schlimmes ahnten, blieb Cheftrainer Gary Spielbuehler ruhig. Und plötzlich klappte, was zuvor mehrfach misslungen war: Ein raumgreifender Spielzug über 62 Yards ließ die Monarchs endlich an die eigene Klasse glauben. Widereceiver Hemaseh Heidary - wie Runningback Larry Croom und eben Smith in starker Form - fing einen Klasse-Pass seines "Chefs" zum Touchdown. Croom legte kurz darauf entschieden nach. Fünf Yards überbrückte der Runningback zum zweiten Touchdown zum 14:10, das Spiel war gedreht.

Und blieb es auch nach der Pause. Düsseldorf sah kein Land mehr. Pässe, Läufe - egal, was die Rheinländer versuchten, die Königlichen rochen den Braten und brachten Quarterback Demers und seine Männer vollkommen aus dem Tritt. Strafen, Fehler, Verletzungen - alles lief nun gegen die Panther, bei denen die Nerven nun blank lagen. Larry Croom (21:10), Warren Smith (28:10) und Hemaseh Heidary (34:10, die Two-Point Conversion mislang) nutzen die Kopflosigkeit der Düsseldorfer schließlich gnadenlos aus. Während die Dresdener jubelten, kassieren die Panther ihre erste Saisonniederlage.

"Ich bin stolz auf mein Team und die gezeigte Leistung", machte es Gary Spielbuehler anschließend kurz. Den Sieg lange feiern können die Monarchs nicht. Bereits am kommenden Sonnabend (Beginn 14.30 Uhr) reisen die Kiel Baltic Hurricans in Dresden an.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.06.2012

Jörg Dreßler

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