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Dresden Monarchs setzen auf Kontinuität

Ausblick Dresden Monarchs setzen auf Kontinuität

Nach der Saison ist vor der Saison. Auch bei den American Footballern der Dresden Monarchs. Kaum ist der German Bowl XXXVIII und damit die Spielzeit 2016 in der German Football League (GFL) Geschichte, suchen die „Königlichen“ schon wieder nach Verstärkungen für 2017. Am Dienstag, dem 18. Oktober, laden sie alle Interessierten zum „TryOut 2017“ ein.

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Gibt auch 2017 die Marschrichtung vor: Head-Coach John Leijten hat bei den Dresden Monarchs verlängert und will kommende Saison wieder oben angreifen.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Nach der Saison ist vor der Saison. Auch bei den American Footballern der Dresden Monarchs. Kaum ist der German Bowl XXXVIII und damit die Spielzeit 2016 in der German Football League (GFL) Geschichte, suchen die „Königlichen“ schon wieder nach Verstärkungen für 2017. Am Dienstag, dem 18. Oktober, laden sie alle Interessierten zum „TryOut 2017“ ein. „Egal ob groß, klein, dick oder dünn“, sagt Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler. Alle Männer ab 18 Jahre seien beim großen Probetraining auf dem Sportgelände an der Bärnsdorfer Straße 2 nahe dem Hechtviertel willkommen. „Ab 18 Uhr findet das Einschreiben zum Probetraining statt und um 18.30 Uhr können sich Interessierte an verschiedenen Athletiktests für den Sprung in eines der Teams empfehlen“, erklärt Jörg Dreßler. Das Probetraining dauere maximal 90 Minuten. Mitzubringen sei der Witterung entsprechende Sportbekleidung.

Monarchs-Trainer John Leijten werden die Teilnehmer dann allerdings nicht direkt begeistern können. Für ihn hat die neue Saison schon begonnen, allerdings auf der Südhalbkugel. Gemeinsam mit dem Rest der „Aussie-Fraktion“ der Monarchs, bestehend aus Damien Donaldson, Isaac Summerfield und Alan Steinohrt, ist der gebürtige Australier Ende dieser Woche nach Down Under heimgekehrt, wo er die American-Football-Nationalmannschaft trainiert. Doch im Frühjahr 2017 wird er zurück in Dresden erwartet.

Denn die „Königlichen“ verkündeten die Vertragsverlängerung mit ihrem 51-jährigen Wunschtrainer, setzen auf Kontinuität. „Mit John haben wir einen großartigen Trainer in unseren Reihen. Er steckt eine Menge Herzblut in unser Projekt und verbessert mit seiner Arbeit nicht nur die Mannschaft, sondern den gesamten Verein. Auch dank ihm knüpften wir nahtlos an die erfolgreichen letzten Jahre an, standen erneut vor dem Einzug in den German Bowl“, zeigt sich Monarchs-Präsident Sören Glöckner zufrieden.

Für den ganz großen Wurf hat es allerdings auch diesmal nicht gereicht. Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es nun her, dass die Monarchs den German Bowl mit 34:35 gegen ihren Nordstaffel-Kontrahenten New Yorker Lions verloren. Während sich die Braunschweiger seither zum Serienmeister aufschwangen und bei ihrem jüngsten Finalsieg den vierten Titel in Folge feierten, war für die Dresdner dreimal in Serie im Halbfinale beim Süd-Krösus Schwäbisch Hall Unicorns Endstation. Auch die starken Leistungen der von Quarterback Brandon Connette glänzend in Szene gesetzten punktbesten Offensive der gesamten Liga sowie die Rückkehr von Donald Russell, Damien Donaldson sowie Trevar Deed im August konnte daran nichts ändern.

Dennoch sind Vorstand und Geschäftsführung der „Königlichen“ zufrieden. Als zweitplatziertes Team der GFL Nord starteten die Monarchs in die Playoffs. Nach Braunschweig und Schwäbisch Hall war Dresden das stärkste Team der Liga. „Es fehlt nicht viel, um die Serienfinalisten der letzten Jahre einzuholen. Das haben wir in dieser Spielzeit klar gesehen. Entsprechend stolz sind wir auf das gesamte Team und natürlich auch auf unsere Fans. Jeder einzelne Spieler, Trainer, Verantwortliche, Sponsor und Unterstützer unseres Vereins hat auch 2016 sein Bestes gegeben. Gemeinsam sind wir weit gekommen und werden auch im nächsten Jahr alles für unser großes Ziel in die Waagschale werfen“, sagt Jörg Dreßler. Damit die Akteure bis dahin nicht einrosten, beginnen sie am 2. November ihr Offseason-Programm und schwitzen bei harten Einheiten in Fitnessstudios und Trainingshallen.

Von Stefan Schramm

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