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Dresden Monarchs schaffen bei den Berlin Rebels ein 21:21-Unentschieden

Football Dresden Monarchs schaffen bei den Berlin Rebels ein 21:21-Unentschieden

Der Saisonstart hatte es in sich für die Dresdner GFL-Footballer. Im Mommsenstadion mussten sie sich mit einem Unentschieden begnügen. Doch darüber waren die Sachsen noch froh, weil sie früh ihren neuen Runningback Joseph Bergeron verloren hatten. Der US-Boy musste verletzt raus.

Hendrik Hinrichs von den Monarchs (l.) muss sich der Attacke eines Berliners erwehren.

Quelle: Matthias Koch

Berlin/Dresden.  Der Saisonstart hätte für die Dresden Monarchs besser laufen können, doch am Ende der ersten Punktspielpartie des Jahres waren die Männer um Cheftrainer John Leijten noch ganz zufrieden. Zwar löste der 21:21 (6:14) -Endstand bei den Berlin Rebels keine Begeisterung bei den Sachsen aus, doch nach einem äußerst unglücklichen Spielverlauf konnten die Dresdner damit leben.

Die Partie vor ca. 1000 Zuschauern im Mommsenstadion begann für die Gäste am Sonntag alles andere als optimal, denn der neue Runningback Joseph Bergeron – erst vor wenigen Tagen für den verletzten Arnold Walker aus den Staaten eingeflogen – musste nach einer unsanften Kollision mit den Berlinern früh vom Feld. „Er hat einen Helm in die Rippe gekriegt und starke Schmerzen bekommen. So war für ihn das Spiel schon nach vier, fünf Spielzügen beendet“, erklärte Monarchs-Co-Trainer Thomas Stantke. Der Ausfall sei ein Schock für die Truppe gewesen, „damit mussten wir erst einmal umgehen, weil jeder weiß, dass wir ja von einem starken Laufspiel leben“, so Stantke.

In der ersten Halbzeit tat sich sein Team schwer gegen die in diesem Jahr viel stärker aufgestellten Rebels, die auf 14:0 davonzogen. „Da waren wir etwas müde, sind dann aber kurz vor der Halbzeit auf 6:14 herangekommen“, erklärte Stantke. Der starke Quarterback Brandon Connette passte über sieben Yards auf Hendrik Hinrichs, der den ersten Touchdown für die Gäste sicherte. Der Zusatzkick war allerdings nicht erfolgreich. Im dritten Viertel gelang den Sachsen dann auch der Ausgleich, als Connette Sebastien Sagne bediente. „Da lief es deutlich besser, die Defense war wach, was auch die Offense nutzen konnte“, freute sich Stantke.

Zwar kassierten die Dresdner noch das 14:21 durch Larry McCoy (PAR Phil Ruffin), doch sie gaben bis zuletzt nicht auf. „Im letzten Drive des Spiels sind wir tief in der eigenen Hälfte gestartet, unser Quarterback hat die Offense mit Passspiel übers ganze Feld geprügelt und dann selbst den Touchdown-Lauf gemacht“, berichtete Stantke. Mit dem Zusatzkick von Franz Kammel war der Ausgleich perfekt. „Da hat die Truppe Moral bewiesen. Von daher ist das ein gewonnener Punkt“, zog Geschäftsführer Jörg Dreßler ein versöhnliches Fazit.

Von Jochen Leimert

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