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Dresden Monarchs patzen beim Wiedersehen mit Larry Croom - 14:34-Niederlage in Berlin

Dresden Monarchs patzen beim Wiedersehen mit Larry Croom - 14:34-Niederlage in Berlin

Das hatten sich die Dresden Monarchs anders vorgestellt. Beim ersten Auftritt nach der dreiwöchigen Sommerpause mussten die Elbestädter in der German Football League am Sonnabned ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen.

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Die Dresden Monarchs.

Quelle: DNN

Beim Gastspiel in der Bundeshauptstadt unterlagen die „Königlichen“ in einer wahren Hitzeschacht überraschend, aber dennoch verdient den Berlin Adlern mit 14:34 (7:14).

Für die erste Überraschung des Tages sorgte Monarchs-Coach Gary Spielbuehler mit seiner Startaufstellung. In dieser fehlte der etatmäßige Quarterback Jeff Welsh, der nach seiner Rippenprellung weiterhin passen musste, und durch den zweiten Quarterback Eric Seidel ersetzt wurde. Seidel konnte jedoch seine Chance nicht nutzen. Mit drei Interceptions erwischte er nicht seinen besten Tag, so dass sich das Dresdner Angriffsspiel erneut zu sehr auf Runningback Trevar Deed konzentrierte.

Gleichwohl fanden die Monarchs zunächst gut in die Partie. Im ersten Angriffs-Drive schafften es die Sachsen bis an die Berliner 3-Yard-Linie, jedoch konnten sie nicht zum Touchdown verwerten. Stattdessen versuchten sich die Monarchs mit einem Field-Goal-Versuch, welcher jedoch durch einen schlechten Snap vergeben wurde. Als zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels Eric Seidel dann seine erste Interception warf, konterten die Berliner mit einem Return-Touchdown durch Sebastian Karl zum 6:0 (PAT nicht gut).

Im zweiten Abschnitt konnten die Monarchs zunächst durch einen 35-Yard-Touchdown-Lauf zum 7:6 von Trevar Deed kontern, aber das sollte sich nur als kleines Strohfeuer erweisen. Noch vor der Pause holten sich die Adler die Führung zurück. Mit einem 14-Yard-Pass schickte Berlins Quarterback Kevin Ramey seinen Receiver Pascal Heck in die Endzone zum 14:7 (2-Pts-Conv. gut). Nach dem Seitenwechsel ließen dann die Runningbacks auf beiden Seiten ihr Können aufblitzen. In ihrem ersten Drive arbeitete sich die Berliner Offense sprichwörtlich wie das warme Messer durch die Butter in Richtung Dresdner Endzone vor.

Schließlich vollendete Adler-Runningback Larry Croom gegen seinen alten Klub mit einem 9-Yard-Lauf zum 21:7. Im Gegenzug konnte sein Nachfolger, Trevar Deed, auf der Gegenseite ebenfalls noch einmal zum 14:21 laufen, jedoch war es das dann aber auch mit Dresdner Punkten. Denn im letzten Viertel untermauerten die Berliner ihre bessere Tagesform mit zwei weiteren Touchdowns.

Erst erhöhte Quarterback Ramay mit einem 85-Yard-Pass auf Danilo Naranjo-Gonzalez wieder auf einen Zwei-Touchdown-Vorsprung. Dann sorgte Larry Croom mit seinem zweiten Touchdown aus vier Yards für den 34:14-Endstand. Somit blieb am Ende Monarchs-Coach Gary Spielbuehler nichts anderes übrig, als die Niederlage nüchtern zu analysieren: „Berlin hat heute verdient gewonnen. Wir waren nicht schlagfertig genug. Man hat gesehen, dass uns Jeff Welsh gefehlt hat. Die Adler haben uns auf der anderen Seite auch gut verteidigt. Nachdem Eric nicht zu seinem Wurf gefunden hat, haben die Berliner ihm auch im Laufspiel gut eingeschränkt, wodurch wir im Angriff einfach zu limitiert waren, um unsere Fehler in der Defense wettzumachen.“

Bereits in der nächsten Woche bietet sich den Dresden Monarchs die Möglichkeit für Wiedergutmachung. Am Samstag empfangen die Elbestädter Beginn um 14.30 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion das andere Berliner Team – die Rebels – zum Rückspiel in Dresden.

Jörg Dreßler

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