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Dresden Monarchs mit geglückter Generalprobe

Football Dresden Monarchs mit geglückter Generalprobe

Die Dresden Monarchs haben sich nach der vierwöchigen Sommerpause in der German Football League mit einem ungefährdeten Sieg zurückgemeldet. Gegen die Hamburg Huskies hieß es am Sonnabend vor 2270 Zuschauern im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion letztlich 55:17 (35:14) für die „Königlichen“.

Hamburgs Daniel Laporte versucht erfolglos, sich an die Fersen von Monarchs-Runningback Joe Bergeron zu heften. Hendrik Hinrichs beobachtet die Szene (v. l.).

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Die Dresden Monarchs haben sich nach der vierwöchigen Sommerpause in der German Football League mit einem ungefährdeten Sieg zurückgemeldet. Gegen die Hamburg Huskies hieß es am Sonnabend vor 2270 Zuschauern im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion letztlich 55:17 (35:14) für die „Königlichen“. Trotz zwei Wochen Vorbereitung lief noch nicht alles rund beim Gastgeber. „Wenn man Woche für Woche spielt, ist das natürlich etwas anderes. Wir haben in der langen Pause ein kleines bisschen Rost angesetzt“, gab Head-Coach John Leijten im Anschluss an die Partie zu.

Doch die Offensive seiner Schützlinge ist gut genug, um das zu kompensieren. Und sie knüpfte da an, wo sie vor der Sommerpause aufgehört hatte. Runningback Joe Bergeron ließ sich mit einem Lauf über stattliche 72 Yard nicht lumpen. Veredelt durch Franz Kammels Kick, stand nach drei Minuten des ersten Viertels ein 7:0 zu Buche. Quarterback Brandon Connette zeigte sich erneut in starker Form. Er warf den Football über 75 Yard in die Fänge von Micky Kyei – 13:0! „Die Würfe von Brandon Connette sind immer sehr genau. Im gesamten Saisonverlauf haben die gegnerischen Verteidiger von seinen vielen Pässen bisher gerade mal drei Bälle gefangen“, freute sich John Leijten.

Connettes Widerpart bei den ersatzgeschwächten Hamburgern, Quarterback Jerry Lovelocke, warf allein am Sonnabend drei dieser sogenannten Interceptions. Auch die Receiver der Hansestädter leisteten sich viele Fumbles. „Das Spiel hätte nicht so ausgehen müssen, wir haben eigentlich den Ball gut bewegt, auch wenn das Resultat etwas anderes aussagt“, ärgerte sich Huskies-Sportdirektor Patrick Esume.

Zwar kamen die Huskies, die als Tabellenvorletzter anreisten, mit einem ebenfalls sehenswerten 64-Yard-Lauf von Kyle Harbridge zum 13:7, doch im zweiten Viertel setzten die Monarchs ihren Sturmlauf fort. Erneut Connette auf Kyei und wieder ein Lauf von Bergeron ließen ein 27:7 auf der Anzeigetafel aufleuchten. Zwar verkürzten die Hamburger auf 27:14 durch Ofori. Nach weiteren Touchdowns von Connette und Sagne kamen sie im dritten Viertel allerdings nur noch zu einem Fieldgoal, doch da befanden sie sich beim Spielstand von 42:17 schon recht klar auf der Verliererstraße. Leider musste Dresdens Sebastien Sagne wenig später mit einer Schulterverletzung vom Feld.

Zwei Pässe von Quarterback Brandon Connette über 48 Yard auf Mike Schallo und im Schlussviertel über 14 Yard noch mal auf Micky Kyei besiegelten das Hamburger Schicksal. „Sie haben viel Potenzial. Ihre Offense zeigt schöne Aktionen, ihre Defense ist wieder etwas stärker geworden. Wenn die Huskies dranbleiben, werden sie noch besser“, lobte Leijten den unterlegenen Gegner.

Froh ist der Head-Coach darüber, dass es erst im zweiten Spiel nach der Pause gegen die Berlin Rebels geht. Mit dem Tabellenführer kommt am 13. August ein anderes Kaliber nach Dresden. „Wir haben noch zwei Wochen, in denen wir weiter an uns arbeiten müssen, um uns zu verbessern. Dann werden wir sehen, wo wir stehen“, so Leijten. Die Begegnung dürfte eine Vorentscheidung im Kampf um die Playoff-Plätze ergeben. Die Generalprobe dafür ist schon mal gelungen.

Von Stefan Schramm

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