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Dresden Monarchs liefern Lions großen Kampf

Dresden Monarchs liefern Lions großen Kampf

Respekt gewonnen, Spiel verloren. Die Sonnabend-Bilanz mag aus Sicht der Dresden Monarchs niemandem so recht gefallen. Eigentlich hatte man auf einen Überraschungssieg gegen die Braunschweig Lions gehofft, doch am Ende verlor das Team von Cheftrainer John Leijten mit 34:49. Die Dresdner konnten den Favoriten zwar ärgern, ihn zu Fall zu bringen gelang ihnen aber nicht.

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Braunschweigs Anthony Dable (l.) fängt den Ball vor Ladislav Jensik.

Quelle: M. Rietschel

Zu konstant, zu überragend treten die Lions bisher in dieser Spielzeit auf. In sieben Partien feierten die Niedersachsen sieben Siege. Ein unglaubliches Punkteverhältnis von 309:93. Werte eines Teams auf Meisterkurs. Da tröstete die Monarchs auch kaum die eigene starke Leistung. Von den insgesamt 93 gegen Braunschweig erzielten GFL-Zählern, gehen 64 auf das Monarchs-Konto. In den restlichen fünf Spielen dieser Saison ließ Braunschweig dementsprechend nur ganze 29 Punkte zu. "Ich kann unserem Team kaum einen Vorwurf machen. Die Jungs haben ihr Bestes gegeben, sich von Minute eins an voll ins Spiel geworfen. Am Ende war es ein verkorkstes Viertel das den Unterschied machte. Braunschweig spielte clever, abgezockt und gerade in den letzten Spielminuten besser", resümierte Leijten nach der Partie.

Dabei fing alles so schön an. Schon früh im Spiel hielten die Monarchs mit ganzer Kraft der Braunschweiger Klasse stand. Kein einziger Punkt sollte den Lions in Abschnitt eins gelingen. Immer wieder stoppte Dresden seine Gäste. Zwei konzentriert vorgetragene Drives waren es schließlich, die das erste Viertel prägten. Ein 10-Yard-Pass von Jeff Welsh auf Jan Hilgenfeldt eröffnete den Punktereigen. Ein 21-Yard-Pass von Welsh auf Tyson Garnham schloss die ersten zwölf effektiven Spielminuten ab. Beim Zwischenstand von 14:0 ging es jetzt zum Seitenwechsel.

Braunschweig schien langsam aufzuwachen. Dresden hielt mit ganzer Kraft dagegen. Es war aber nicht genug gegen löwenstarke Niedersachsen. Casey Therriault wurde seinem Ruf gerecht. Sicher und ruhig führte der Ausnahmespieler dieser Saison seine Lions unnachahmlich voran. Ein 6-Yard-Pass auf Anthony Dable sicherte die ersten Gästezähler. Es sollten nicht die letzten bleiben. Beide Teams schenkten sich in dieser Phase nichts. Dresden antwortete mit einem 16-Yard-Pass von Welsh auf Hilgenfeldt. Braunschweig indes bot einen 5-Yard-Lauf von David McCants. Jan Hilgenfeldt beendete mit einem 37-Yard-Fieldgoal die ersten beiden Spielabschnitte.

24:14 hieß es zur Pause, die Überraschung lag in der Luft. Doch Braunschweig war noch längst nicht geschlagen. Zurück auf dem Feld drehten die Lions richtig auf. Zwei knackige Angriffszüge brachten ihnen schnell die erste Führung. Erst lief Therriault über 15 Yards zum Anschlusstouchdown, dann bediente er abermals Dable über 21 Yards zur knappen 28:24-Gästeführung. Ein abermals hervorragend vorgetragener Angriff Dresdens beendete das dritte Viertel. Welsh fand Tyson Garnham in Braunschweigs Endzone - die Monarchs führten knapp mit 31:28.

Vielleicht war es die Angst vorm Siegen, vielleicht die Klasse Braunschweigs - Dresden brach nun doch noch ein. Therriault lief zu seinem zweiten Touchdown und zur zweiten Lions-Führung. Hilgenfeldt konnte nur noch per Fieldgoal verkürzen. Und beim 34:35 entglitt den Monarchs das Spiel völlig. Therriault fand per Pass den eigenen Receiver.Braunschweigs Defensive schloss meisterlich den Sack. Eine Interception von Joseph LeBeau, gefolgt von dessen Touchdownlauf beendete die spannende Partie. 34:49 lautete das für Dresden undankbare Endergebnis. Die über 2.000 Footballfans waren dennoch begeistert und freuen sich schon jetzt auf das kommende Heimspiel am 16. August, wenn die Monarchs zum "Glöckner-Gameday" die Kieler empfangen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.08.2014

JD

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