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Dresden Monarchs lassen den Düsseldorfer Panthern keine Chance

Football Dresden Monarchs lassen den Düsseldorfer Panthern keine Chance

Nach dem knappen Heimsieg gegen das Spitzenteam der Berlin Rebels zeigten sich die Dresdner Footballer auch beim Tabellenletzten in Düsseldorf hellwach und gewannen die Partie am Rhein klar. Das Team von Trainer John Leijten scheint damit bestens für das kommende Spitzenspiel mit den Braunschweig Lions gewappnet.

Trainer John Leijten hatte allen Grund zur Freude: Sein Team setzte seine Anweisungen bestens um.
 

Quelle: Frank Dehlis

Düsseldorf/Dresden.  Es ist eine alte Binsenweisheit im Sport: solche Spiele sind manchmal die schwersten! Da hat man eine Woche zuvor den bisherigen Tabellenführer in einem Footballkrimi knapp bezwungen. In einer Woche kommt mit Rekordmeister Braunschweig der nächste Brocken ins Dresdner Heinz-Field. Und zwischendrin geht die Reise nach Düsseldorf zum Tabellenschlusslicht. Es gehört sicher mit zu den heikelsten Aufgaben von erfahrenen Trainern ein Team in so einer Situation richtig zu fokussieren und daran zu erinnern, dass man auch in so einem Spiel vier mal zwölf Minuten konzentriert zu Werke zu gehen hat um Punkte einzufahren. Die Coaches der Dresden Monarchs haben offenbar einen guten Job gemacht. Ihr Team gewann am Sonnabend in Düsseldorf mit 69:16 (21:6/21:3/13:7/14:0).

Die Gäste setzten gleich mit dem ersten Spielzug eine deutliche Marke. Nach der Ballübergabe an Donald Russell kämpfte sich der Runnningback über reichlich 70 Yards zum ersten Touchdown in die Endzone. Der PAT Kammel war gut, es hieß 7:0. Alles klar, alles easy? Eben nicht. Nur wenige Minuten später verlor Dresdens Receiver Mike Schallo nach einem Pass von Quarterback Brandon Connette den Ball. Düsseldorf fackelte nicht lang und verkürzte auf 6:7. Quarterback Manuel Engelmann hatte Martin Emos mit einem wunderschönen Pass bedient. Der anschließende Zusatzkick ging zwar gründlich daneben, dennoch war solch eine Situation genau das, wovor die Dresdner Coaches gewarnt hatten. Dieser frühe Touchdown der Düsseldorfer schien aber für die Monarchs genau das richtige Warnsignal gewesen zu sein. Denn jetzt lief es wie geschmiert.

Zwei weitere Touchdowns von Russell, zwei von Hendrik Hinrichs und einen von Brandon Connette folgten noch vor der Halbzeitpause. Düsseldorf konnte zwischenzeitlich nur ein Fieldgoal von Daniel Schumacher dagegensetzen. 9:42 lautete der deutliche Halbzeitstand. Nicht nur für Dresden war die Frage der Fokussierung auf dieses Match schwer. Auch die Panther werden in ihren Köpfen womöglich schon wo anders gewesen sein. Ob sie gegen die Monarchs nun zwei, sechs oder halt zehn Touchdowns kassierten war schlichtweg Egal. Aus dem Tabellenkeller geht es für sie in dieser Saison nicht mehr heraus. Um die Liga zu halten muss Düsseldorf in ein paar Wochen in die Relegation. Da zählt es!

Dresden legte in Halbzeit zwei nach. Erst trug Micky Kyei einen geblockten Punt zum Touchdown zurück. Dann trugen sich noch einmal Donald Russell, Mike Schallo und Karl Diesel in die Scorerlisten ein (Letzterer nach einem Pass von Dresdens QB Ferras El-Hendi). Auf Seiten der Panther verkürzte Aziz Rebai nach einem Pass von Manuel Engelmann zum zwischenzeitlichen 16:49. Der Endstand: 16:69!

Man nennt sowas Pflichtsieg. Heißt: es ist das Erwartete eingetreten. Das schmälert die Leistung der Dresden Monarchs aber keineswegs. Sie sind ihrer Favoritenrolle in beeindruckender Weise gerecht geworden. Und dürfen sich jetzt, gänzlich ungestört, auf den kommenden Gipfel gegen die Lions aus Braunschweig vorbereiten.

Von Jörg Dreßler

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