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Dresden Monarchs können Lions nicht stoppen

Dresden Monarchs können Lions nicht stoppen

In der Football-Bundesliga haben die Dresden Monarchs ihre zweite Saison-Niederlage kassiert. Beim Spitzenspiel in Braunschweig mussten sich die "Königlichen" dem Titelverteidiger und Tabellenführer, den New Yorker Lions, mit 30:42 (7:14:/7:14:/10:7/6:7) geschlagen geben.

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Braunschweig/Dresden. Es gilt also weiter, was die Monarchs schon im vergangenen Oktober im verlorenen Meisterschaftsfinale schmerzhaft lernen mussten: Um Braunschweig zu besiegen, muss alles passen. Das war am Sonnabend aber nicht der Fall.

Die erste Halbzeit bot zunächst so etwas wie einen offenen Schlagabtausch. Der erste Touchdown für den Gastgeber glückte nach einem Pass von Casey Therriault auf Niklaus Römer (PAT Tobias Göbel zum 7:0). Trevar Deed antwortete mit einem kurzen Lauf in die Endzone (PAT Hilgenfeldt zum 7:7). Noch vor dem ersten Seitenwechsel griff sich dann Tommi Pinta einen Pass von Therriault zur erneuten Braunschweiger Führung (PAT Göbel zum 14:7). Dresden konterte: Guillaume Rioux punktete mit einem Catch aus den Händen von Jeff Welsh (PAT Hilgenfeldt zum 14:14).

Den dritten Lions-Touchdown lieferte Therriault selbst zu Fuß (PAT Göbel zum 21:7). Jetzt wäre Dresden wieder dran gewesen, doch das gelang nicht. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Braunschweig mit einem Pass auf Christian Bollmann (PAT Göbel zum 28:14). Das war besonders bitter für die Monarchs, da die Lions auch mit Beginn der zweiten Halbzeit in Ballbesitz gelangten. Es kam, wie es kommen musste. Braunschweig zog dank Michael Andrew auf 35:14 davon. Das Team von Trainer John Leijten fand einfach kein wirksames Rezept gegen die starken Gastgeber. Die "Löwen" machten kaum Fehler, ihr Laufspiel war beeindruckend.

Dennoch kam bei den Monarchs im dritten Viertel wieder Hoffnung auf. Zunächst fiel der Anschluss via Fieldgoal durch Jan Hilgenfeldt (über 35 Yards zum 17:35). Die Dresdner Defense eroberte im Anschluss den Ball nach einem Fehlpass von Therriault zurück und gab so der Offense die Chance, näher heranzukommen. Deed nahm die Einladung und lief zum dritten Dresdner Touchdown (PAT Hilgenfeldt zum 24:35). Doch Braunschweig schüttelte sich kurz und legte einfach einen Touchdown nach. Wieder war Römer nach einem kurzen Pass von Therriault erfolgreich (PAT Göbel zum 42:24). Dresden kam kurz vor Schluss zwar noch einmal heran, für eine richtige Aufholjagd war das aber zu spät und zu wenig. Hilgenfeldt glückte der letzte Touchdown des Spiels. Der Extrapunkt wurde verschenkt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.06.2014

Jörg Dressler

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