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Dresden Monarchs geht gegen Kiel die Puste aus

Dresden Monarchs geht gegen Kiel die Puste aus

Die Dresden Monarchs haben das Spitzenspiel der Football-Bundesliga vor rund 1500 Zuschauern im Heinz-Steyer-Stadion gegen den amtierenden Vizemeister aus Kiel verloren.

Dresden .

Dresden (DNN). Die Dresden Monarchs haben das Spitzenspiel der Football-Bundesliga vor rund 1500 Zuschauern im Heinz-Steyer-Stadion gegen den amtierenden Vizemeister aus Kiel verloren. Die Männer von Cheftrainer Gary Spielbuehler unterlagen den Baltic Hurrricanes am Sonnabend nach starkem Beginn noch deutlich mit 17:28 (3:0/ 7:7/7:14/0:7).

Zur Pause führten die Sachsen noch gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. Jan Hilgenfeldt hatte zuerst ein 40-Yard-Fieldgoal erzielt, ein sehenswerter Touchdowns von Hemaseh Heidary folgte im zweiten Viertel nach einem 61-Yard-Pass von Warren Smith. Hilgenfeldt veredelte die Aktion mit dem Zusatzpunkt. Die Monarchs hatten die Norddeutschen lange unter Kontrolle. Kiel schaffte erst tief im zweiten Viertel überhaupt ein erstes Firstdown. Die "Königlichen" boten in der Offense hingegen eine gute Leistung. Zwar konnte Runningback Larry Croom nicht so wie erhofft auftrumpfen, seine Läufe leisteten aber fast immer eine sichere Vorarbeit, die dann Quarterback Smith mit präzisen Pässen vollendete.

Doch spätestens nach der Pause ging es abwärts für die Dresdner, während die Kieler aufdrehten. Jamal Smith schaffte seinen zweiten Touchdown, Sven Linn erzielte den Zusatzpunkt zum 14:10 für die Gäste. Die Monarchs konterten, allerdings unter tatkräftiger Mithilfe der Canes-Defense, die immer wieder Strafen kassierte. Den Touchdown zur erneuten Führung allerdings besorgte Dresden ganz allein: Radko Zoller stand plötzlich völlig frei vor der Endzone. Eine Einladung für Smith, der Zollers Punktgewinn vorbereitete (PAT Hilgenfeldt zum 17:14).

Die Kieler gaben aber nicht auf und drehten das Spiel erneut: Zunächst konnte Trevar Deed auf 17:21 erhöhen. Phillip Dohrendorf machte dann kurz vor Spielschluss den Sack mit dem letzten Touchdown zu. Dresden kämpfte in der zweiten Halbzeit, versuchte viel, konnte aber weder im Angriff noch in der Verteidigung an den ersten Durchgang anknüpfen. Kiel wankte zwar, fiel aber nicht. Am kommenden Wochenende haben Spielbuehlers Mannen aber schon die Gelegenheit, es besser zu machen und die Kieler mit mehr Konstanz zu Fall zu bringen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2012

Jörg Dreßler

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