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Dresden Monarchs fordern in Braunschweig den Meister heraus

Football Dresden Monarchs fordern in Braunschweig den Meister heraus

Es wird eine Mammutaufgabe, aber die Königlichen aus Dresden gehen sie mit frischem Selbstvertrauen an: Nach dem klaren Heimsieg gegen Kiel wollen die Spieler von Cheftrainer John Leijten am Sonnabend bei den schier unschlagbaren Lions für eine Überraschung sorgen.

Dresden. Es ist rein sportlich die wohl schwierigste Aufgabe, die die Dresden Monarchs in dieser Saison zu bewältigen haben – und von der mentalen Seite her zugleich eine der leichtesten, denn im Auswärtsspiel beim Meister in Braunschweig sind am Sonnabend die Rollen klar verteilt. Nur große Optimisten dürften vor Beginn der Partie (Kick off: 18 Uhr) auf einen Sieg der neuformierten Dresdner wetten – zu groß war die Übermacht der Lions in den letzten Jahren. Zu groß scheint auch ihre Übermacht in dieser Saison, in der die Niedersachsen noch kein Spiel abgaben. Das zu ändern, das wird schwer für die Gäste aus Obersachsen. Anderseits können sie ohne Druck in die Partie gehen, denn die Männer von Trainer John Leijten haben im Stadion an der Hamburger Straße nichts zu verlieren.

Sie können eigentlich nur gewinnen – und das ist auch ihr erklärtes Ziel. „Wir greifen an, müssen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen. Wir sind zwar der Underdog, aber wir können dort an einem guten Tag gewinnen. Im letzten Jahr haben wir es ja auch geschafft. Da haben wir auswärts zur selben Zeit in Braunschweig mit 27:26 einen Überraschungscoup gelandet“, kann sich Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler noch gut erinnern.

Er weiß genauso wie der Trainerstab, dass die Mannschaft des Gegners noch die gleiche wie im Vorjahr ist: „Sie haben fast das gleiche Personal.“ So fällt es den Dresdnern vielleicht etwas leichter, sich auf die Lions einzustellen als umgekehrt. Allerdings hat das Team aus der Stadt Heinrichs des Löwen auch nichts an Qualität eingebüßt. In der Bundesliga feierte es bislang drei haushohe Siege gegen die Hamburg Huskies (44:3, 56:6) und am vergangenen Spieltag bei den Hildesheim Invaders (52:7). Auch in der Eurobowl-Serie lief es rund: Zu Saisonbeginn gewannen die Braunschweiger bei den Vienna Vikings (21:14), später gegen Les Argonautes d’Aix-en-Provence aus Frankreich sogar haushoch (53:0).

Dass die Gastgeber die Königlichen aus Elbflorenz nach all diesen Siegen am Sonnabend unterschätzen, glaubt Dreßler nicht. „Troy Tomlin hat mit der letztjährigen Niederlage gegen uns schon noch zu kämpfen“, vermutet er. Zugleich weiß er, dass man in Braunschweig durchaus zur Kenntnis genommen hat, wie klar die Monarchs am vergangenen Wochenende die Kiel Baltic Hurricanes (56:14) aus ihrem Stadion gefegt haben. Ein Sieg, der den Dresdnern viel Selbstvertrauen einbrachte, auf das sie am Sonnabend bauen können.

Von Jochen Leimert

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