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Dresden Monarchs fegen auch die Kölner Falken weg

Dresden Monarchs fegen auch die Kölner Falken weg

Die Dresden Monarchs blieben auch im dritten Ligaspiel ungeschlagen. Gut 1000 Fans, die den Monarchs hochwasserbedingt vom Steyer-Stadion ins Trainingszentrum an der Bärnsdorfer Straße gefolgt waren, sahen einen souveränen 49:7 (21:0/21:0/7:7/0:0)-Erfolg gegen die Cologne Falcons.

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Der Dresdner Jan Hilgenfeldt (r.) wehrt sich gegen Kölns Benedikt Saalfrank.

Quelle: Frank Dehlis

Grandios aus Sicht der Monarchs war an diesem Sonnabend vor allem die erste Halbzeit. Da funktionierte so ziemlich alles in allen Mannschaftsteilen. Der Aufsteiger aus Köln hatte dem wenig entgegenzusetzen. Folgerichtig legten die Gastgeber Touchdown um Touchdown hin. Der erste kam nach knapp drei Minuten Spielzeit. Quarterback Jeff Welsh ließ seine Offense rollen, die stockte nur kurz in der Spielfeldmitte, nahm dann wieder Fahrt auf und belohnte sich mit einem kurzen Pass in die Endzone auf René Horschig (PAT Hilgenfeldt 7:0). Die Touchdowns Nummer zwei und drei besorgte Trevar Deed, einmal über elf und einmal über sechs Yards (PAT Hilgenfeldt 14:0; 21:0). Im zweiten Viertel legte Hilgenfeldt nach. Der Receiver fing zunächst einen spektakulär langen Pass von Welsh kurz vor der Endzone. Der nächste Pass segelte über die Goalline, wo wieder Hilgenfeldt fangbereit stand (PAT Hilgenfeldt 28:0).

Die beiden nächsten Scores kamen wieder per Lauf. Zunächst war Deed dafür verantwortlich, diesmal über vier Yard und wenig später Ivo Schönberner über zwei (PAT Hilgenfeldt 35:0; 42:0). Begünstigt wurde dieses Punktefestival wieder von einer umsichtigen, aber auch dominierenden Monarch Defense. Köln kam bis zur Pause noch nicht mal bis über die Mittellinie, so stark war der Druck. Zwei Interceptions (Donnie Avand und Luke Laolagi) brachten Dresden zusätzlich schnell in aussichtsreiche Position. Und mit dem Halbzeitpfiff feierte das Publikum schon das zehnte Viertel seit Saisonstart, in dem Dresden keinen einzigen gegnerischen Punkt zuließ.

Zur Kölner Ehrenrettung muss man allerdings auch erwähnen, dass die Falcons ausgerechnet auf Stamm-Quarterback Benjamin Mentges verzichten mussten. Nach der Halbzeitpause kam Köln besser ins Spiel, weil die Dresdner jetzt munter durchwechselten. Auf die Sachsen wartet am kommenden Sonntag im Berliner Mommsenstadion mit den Rebels die erste große Herausforderung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.06.2013

Jörg Dreßler

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