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Dresden Monarchs bleiben weiter ungeschlagen: 35:6-Sieg bei den Rebels

Dresden Monarchs bleiben weiter ungeschlagen: 35:6-Sieg bei den Rebels

Die Dresden Monarchs bleiben auch im vierten Ligaspiel 2013 ungeschlagen. Im Spiel bei den Berlin Rebels überzeugten vor allem Runningback Trevar Deed und eine erneut starke Defense.

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Dresdens Runningback Trevar Deed hat sich einen Schluck aus der Pulle redlich verdient. Er war der überragende Spieler im Mommsenstadion.

Quelle: Lutz Hentschel / soccerfoto.de

Die Monarchs gewannen am Ende verdient mit 35:6 (7:0/14:0/0:0/14:6).

Und die Dresdner Fans reiben sich weiter freudig erstaunt die Augen. So richtig trauen sie dem Braten immer noch nicht, fast zu perfekt läuft das in dieser Saison bisher. Von einem ersten richtigen Test, einer wirklichen Bestandsaufnahme war vor dem Spiel die Rede, nachdem die ersten drei Siege gegen Teams aus dem unteren Teil der Tabelle gelangen. Nun also die Rebels. Drei Siege und zwei Niederlagen hatten die vor diesem Sonntag verbucht und sie galten als deutlich stärker als die bisherigen Monarchs-Gegner.

Tatsächlich sah das alles nicht annähernd so leicht aus, was Dresden da im Berliner Mommsenstadion machte. Yards und Punkte mussten erarbeitet, zuweilen erkämpft werden. Aber das gelang. Und die Verteidigung hielt wieder lange die "0".

Zunächst begannen beide Teams etwas fahrig. Berlins erster Drive endete mit einem Ballverlust. RB Anthony Elzy verlor den Ball. Sein Gegenüber Deed machte es ihm kurz darauf gleich, doch er schüttelte diesen Auftaktfehler deutlich schneller ab und beendete den zweiten Monarchs-Drive mit seinem ersten Touchdown des Nachmittages (PAT Hilgenfeldt 7:0). Donnie Avant leitete mit einer Interception die nächsten Punkte für Dresden ein. Die kamen zu Beginn des zweiten Viertels wieder durch Deed, diesmal über sechs Yards (PAT Hilgenfeldt 14:0). Zu schnell, zu wendig war Deed für die Rebels-Defense. Und zu gut war der komplette Dresdner Angriff, der variabel genug spielte, um den Rebels keine Chance zu geben, sich nur auf Deed zu konzentrieren.

Der dritte Touchdown gelang noch im zweiten Viertel. Diesmal ging Deed über gut 30 Yards in die Endzone (PAT Hilgenfeldt 21:0). Wenn man Berlin etwas vorwerfen kann, dann, dass Chancen nicht genutzt bzw. immer wieder kurz vor dem Ziel die Nerven verloren wurden. Gerade in Durchgang drei zeigten die Rebels ein beeindruckend effektives Passspiel. Nahezu jeder Pass von Darius Outlaw führte zu einem Firstdown. Doch dann war immer Schluss und Dresden machte dicht.

Die Monarchs Offense gönnte sich im dritten Viertel offenbar eine kleine Pause, im letzten lief es besser. Deed markierte noch zwei Touchdowns - beim letzten vor allem dank tatkräftiger Unterstützung einiger Rebels-Verteidiger, die sich einige empfindliche Strafen einfingen und so Dresden zum letzten Mal regelrecht in die Endzone baten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.06.2013

Jörg Dressler

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