Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresden Monarchs besiegen die Cologne Falcons mit 35:21 und sind auf Playoff-Kurs

Dresden Monarchs besiegen die Cologne Falcons mit 35:21 und sind auf Playoff-Kurs

Dresdens Footballer und ihre Anhänger erlebten am Sonnabendnachmittag eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zunächst hatte Monarchs-Präsident Sören Glöckner mit einer bewegenden Rede und anschließender Schweigeminute an Trainer-Legende Bob Guice erinnert, der in der vergangenen Woche nach schwerer Krankheit verstorben war.

Voriger Artikel
US-Amerikanerin verstärkt DSC-Mittelblock
Nächster Artikel
Dresdnerin Stawczynski springt knapp an einer EM-Medaille vorbei

Monarchs-Runningback Conor Foley von Dresden wird von Kölns Charles Schotborg gestoppt.

Quelle: Sebastian Schubert

Dramatisch ging es dann in der Partie gegen Köln zu. Im ersten Spielzug zündete Trevar Deed sofort seinen Turbo und lief über gut 80 Yards allen davon. Erst kurz vor der Kölner Endzone wurde er von Donnie Avant gestoppt. Was im Jubel der Fans unterging: Deed hatte es ernsthaft erwischt. Der Runningback blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen, wurde minutenlang behandelt, dann ins Krankenhaus gebracht.

Das mussten die Gastgeber erst einmal verdauen, doch die Offense vollendete Deeds tolle Vorarbeit zum Touchdown. Die restlichen Meter lief Ersatzmann Conor Foley in die Endzone. Der Australier hatte nun den Auftrag, den besten Ballträger der Liga würdig zu vertreten. Foley machte seine Sache überraschend gut.

Nach der 7:0-Führung durch Foley wurden die Aufgaben in Dresdens Offensive auf mehrere Schultern verteilt. Quarterback Jeff Welsh bediente mit Kurzpässen Robert Sommer, Sebastian Krech und Guillaume Rioux und arbeitete sich gut über das Spielfeld. Einzig Kölns Passverteidiger Donnie Avant, letzte Saison noch für die Monarchs aktiv und entsprechend motiviert, hatte Welshs Bälle im Visier. Er fing gleich zwei Pässe des Dresdner Spielmachers in der ersten Halbzeit ab. Doch die Monarchs blieben gefährlich. Ihnen gelang durch Jan Hilgenfeldt die 14:0-Führung. Im zweiten Viertel kamen die Falken durch den wieselflinken Steven Strother zum 7:14-Anschluss, drehten das Spiel sogar zu einer 21:14-Führung. Doch die Monarchs kämpften sich zurück. Über Hilgenfeldt und und vor allem Foley, der sich selbst mit einem 10-Yards-Lauf in die Endzone zum Ausgleich belohnte. Im nächsten Monarchs-Drive erarbeiteten Rioux, Foley und Hilgenfeldt die erforderlichen Meter, bevor Hilgenfeldt einen Welsh-Pass zum 28:21 fing. Davon mitgerissen, fing Safety Quade Chappuis einen Pass ab. Seine Vorarbeit nutzte Foley zu seinem dritten Touchdown zum 35:21-Endstand. Den mittlerweile auf Krücken ins Stadion zurückgekehrten Trevar Deed freute es. Die kommenden drei Wochen Sommerpause können die Monarchs nun zur Erholung nutzen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.07.2014

Jörg Dressler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr