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Dresden-Marathon wächst weiter - Veranstalter rechnen mit neuem Rekord

Dresden-Marathon wächst weiter - Veranstalter rechnen mit neuem Rekord

Jedes Jahr im Herbst wird Dresden zum "Lauf-Mekka". Am 20. Oktober ist es wieder so weit, dann steigt die 15. Auflage des beliebten Dresden-Marathons. Und wie schon 2011 und 2012 erwarten die Organisatoren auch diesmal wieder einen neuen Teilnehmerrekord.

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Wie bei der letzten Auflage im vergangenen Oktober werden wieder viele Läufer aus dem In- und Ausland Dresdens Straßen bevölkern.

Quelle: Lutz Hentschel

Registrierten die Elbestädter im vorigen Jahr reichlich 8500 Läuferinnen und Läufer, so soll diesmal die Marke von 9000 geknackt werden.

Die Zuversicht, diese beeindruckende Zahl zu erreichen, schöpft Cheforganisator Peter Eckstein aus den bisherigen Anmeldungen: "Wir haben bisher 3640 registriert, und das ist immerhin ein Zuwachs von rund 19 Prozent." Beliebt ist der Lauf durch die historische Innenstadt nicht nur bei den Deutschen, sondern auch bei vielen Ausländern. "Im Moment haben sich Läuferinnen und Läufer aus 37 Nationen, darunter aus Chile, Südafrika, Albanien oder Lettland angemeldet. Dabei registrieren wir zunehmend ganze Laufgruppen und Vereine. Der älteste Teilnehmer ist übrigens der 85 Jahre alte Helmut Rösler aus Hamburg, der die 10-km-Distanz in Angriff nimmt", berichtet Eckstein, der betont: "Wir halten weiter an unserem Konzept fest, keine Spitzenläufer durch Antrittsgelder oder die Bezahlung ihrer Reise- und Übernachtungskosten anzulocken. Aber ich bin sicher, dass wir auch diesmal wieder einige starke Athleten begrüßen können."

Eine Neuerung haben sich die Organisatoren ausgedacht, um ansprechende Siegerzeiten zu erreichen: "Um das volle Preisgeld für Platz eins von 2500 Euro zu erhalten, muss bei den Männern mindestens eine Zeit von 2:16 Stunden und bei den Frauen von 2:45 Stunden gelaufen werden. Ansonsten gibt es nur die Hälfte des Geldes. Damit wollen wir Bummelläufe wie im vergangenen Jahr unterbinden", erläutert Peter Eckstein. Außerdem werden erstmals Sonderpreise für die besten Europäer in Höhe von 500 Euro ausgesetzt, allerdings sind die ebenfalls an ein Zeitlimit (2:30/2:50) gebunden. Für die besten Sachsen auf allen drei Laufstrecken - Marathon, Halbmarathon und 10 km - winken jeweils Vasen aus Meißner Porzellan als Extra-Preis.

Eine weitere Neuerung wird wahrscheinlich viele Marathon-Teilnehmer freuen: Denn erstmals wird die Strecke über die Waldschlösschenbrücke führen und damit den Läuferinnen und Läufern eine ganz neue Sicht auf die Stadt bieten. Dafür wird die Brücke erstmals seit ihrer Eröffnung komplett gesperrt.

An der Strecke werden wie gewohnt über 300 Musiker die Läufer mit ihrem Trommeln antreiben. Dabei ist erstmals eine Band aus der Samba-Hochburg Coburg vertreten. Tradition haben zudem die Nudelparty am Vortag und die dreitägige Marathon-Messe im Kongresszentrum am Elbufer. Im Rahmen der Messe wird am Sonnabend zudem das 5. Laufmedizinische Symposium stattfinden. Einer der Referenten ist der gebürtige Dresdner Paul Schmidt, der 2009 den Marathon gewann, inzwischen als Arzt praktiziert und damit Tipps aus zwei Perspektiven geben kann.

Ebenfalls am Sonnabend wird es wieder einen Benefizlauf geben, an dem auch die beiden Dresdner "Läufer-Urgesteine" Hagen Melzer (Europameister über 3000 m Hindernis) und Marathon-Rekordhalter Jörg Peter teilnehmen und Geld sammeln für den Jugendbereich der Dresdner Leichtathletik. "Wir wollen mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass für das Erreichen von Spitzenleistungen auch Geld notwendig ist", erläutert Gerald Henzel, Chef des Marathon-Vereins.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.09.2013

Astrid Hofmann

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