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Dreispringerin Jenny Elbe vom DSC ist heiß auf die WM-Norm

Dreispringerin Jenny Elbe vom DSC ist heiß auf die WM-Norm

DSC-Dreispringerin Jenny Elbe will an diesem Wochenende die Chance beim Schopf packen. Die 25-Jährige startet bei der Universiade im südkoreanischen Gwangju. Dabei geht es der Lebensmittelchemie-Studentin nicht in erster Linie um eine Medaille, sondern vorrangig um die Weite.

Denn ihr fehlen nur noch neun Zentimeter zur Norm (14,25 m) für die WM Ende August in Peking. Bislang steht eine Bestleistung von 14,16 m, die sie bei Nieselregen in Lahti (Finnland) erreichte, zu Buche. In Marseille sprang Jenny Elbe zwar mit 14,38 m deutlich weiter, doch der Wind blies um 0,2 m/s zu viel.

Was Trainer-Vater Jörg Elbe für den morgigen Vorkampf zuversichtlich stimmt, ist vor allem die bisherige Konstanz in dieser Saison: "Sie hat mit ihren zahlreichen 14-m-Sprüngen gezeigt, dass sie diese Weiten stabil drauf hat. Das gibt ihr Sicherheit. Bisher hatte sie noch nie optimale Bedingungen. Wenn die endlich einmal passen, dann ist der Ausreißer nach oben auf jeden Fall möglich", ist er überzeugt. Wenn es in Gwangju klappen sollte, wären beide natürlich glücklich, denn für die Normerfüllung bleibt ansonsten nur noch die Deutsche Meisterschaft am letzten Juli-Wochenende in Nürnberg.

"Ich habe ihr gesagt, sie soll bei der Universiade frei aufspringen, denn mit der Brechstange erreicht man ohnehin meist das Gegenteil. Im Training war sie zuletzt gut drauf und sie hat offensichtlich auch die Reisestrapazen ohne Probleme weggesteckt. Sie war mit dem Team schon beim Turnen und Wasserspringen. Das lenkt natürlich auch etwas ab, aber ich denke, sie kann auch sonst mit dem Druck ganz gut umgehen", so der Vater, der in ständigem Kontakt mit Jenny Elbe steht. Und wie es sich für eine Studentin "gehört", hat die Dresdnerin auch einige Studiensachen im Gepäck, denn unmittelbar nach ihrer Rückkehr steht eine Prüfung auf dem Plan. Die Qualifikation beginnt am Freitag um 3 Uhr deutscher Zeit, das Finale am Sonnabend um 10 Uhr.

ah

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