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Drei Spiele in acht Tagen - vor den DSC-Damen liegen stressige Tage

Drei Spiele in acht Tagen - vor den DSC-Damen liegen stressige Tage

Vor den Volleyballerinnen des Dresdner SC liegen jetzt acht stressige Tage, in denen sie drei Spiele zu absolvieren haben. Los geht es heute Abend mit dem Bundesliga-Heimauftritt gegen den SC Potsdam (19.30 Uhr).

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Alexander Waibl erwartet heute gegen Potsdam einen harten Schlagabtausch.

Quelle: M. Rietschel

Bereits morgen steigen die Spielerinnen in den Bus nach Münster, wo am Freitag das vorgezogene Punktspiel gegen den USC stattfinden wird. Nach der Heimreise bleibt nur das Wochenende zum kurzen Durchschnaufen, denn bereits am Montag macht sich der DSC-Tross am frühen Morgen in Richtung Berlin-Schönefeld auf, wo die Mannschaft um 9.30 Uhr via Moskau in Richtung Odessa abhebt. Mit dem Bus sind dann noch rund 60 Kilometer bis zum Zielort Juschni zurückzulegen. In der ukrainischen Schwarzmeerstadt bestreitet der deutsche Vizemeister am Dienstag das Hinspiel in der Challenge Round des CEV-Cups gegen Khimik Juschni. Einen Tag später kehrt die Mannschaft nach Dresden zurück.

Angst haben die DSC-Damen angesichts der gegenwärtigen Unruhen in die Ukraine vor der Reise nicht. Trainer Alexander Waibl erklärt: "In der Region, in die wir reisen, ist es ruhig. Ich denke, da haben wir nichts zu befürchten." Für den Coach steht ohnehin erst einmal die heutige Bundesliga-Partie gegen Potsdam im Fokus. Schon zweimal trafen beide Teams in dieser Saison jeweils in Potsdam aufeinander. Das Punktspiel verloren die Dresdnerinnen nach der strapaziösen Rückreise vom Champions-League-Auftritt Omsk mit 1:3 Sätzen. Nur wenig später revanchierten sich die Damen um Kapitän Stefanie Karg an gleicher Stelle mit einem 3:1-Sieg im Pokal-Achtelfinale. Erfolgreichste Punktesammlerin der Gastgeberinnen war in beiden Begegnungen jeweils die Slowakin Nikola Radosova, die sich mittlerweile jedoch einen Kreuzbandriss zuzog und für die gesamte Saison ausfällt. Zuvor hatte sich schon die Italienerin Lucia Fresco an der Schulter verletzt und steht ebenfalls in dieser Spielzeit wohl nicht mehr zur Verfügung. Mit der Verpflichtung der kanadischen Angreiferin Marie-Pier Murray Methot reagierten die Verantwortlichen. Top-Scorerin des Tabellensechsten ist die Kubanerin Jessica Rivero, die auch in der Liga-Statistik an Nummer eins steht. Die Fäden im Spiel der heutigen Gäste ziehen die Italienerin Elisa Muri und die Ex-Dresdnerin Doreen Engel.

"Keine Frage, Potsdam verfügt über einen sehr guten Kader. Das wird keine leichte Aufgabe. Ich erwarte einen spannenden Schlagabtausch", so Alexander Waibl, der voraussichtlich mit voller Kapelle antreten kann. Auch Katharina Schwabe hat nach ihrer Gehirnerschütterung das Training wieder aufgenommen. Und erstmals wird zudem Rückkehrerin Corina Ssuschke-Voigt wieder für den DSC auflaufen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.01.2014

Astrid Hofmann

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