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Doppel-Derby für die Eislöwen

Eishockey Doppel-Derby für die Eislöwen

Nach drei Niederlagen in Folge wollen die Eislöwen endlich zurück in die Erfolgsspur. Da kommt das Derby-Wochenende genau richtig. Denn am Freitag gilt es für die Elbestädter bei den Eispiraten im Crimmitschau im Sahnpark und am Sonntag steigt das Prestige-Duell gegen die Lausitzer Füchse.

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André Mücke (l.) und Steven Rupprich zeigen die Winterderby-Trikots.

Quelle: Astrid Hofmann

Dresden. Nach drei Niederlagen in Folge wollen die Eislöwen endlich zurück in die Erfolgsspur. Da kommt das Derby-Wochenende genau richtig. Denn heute gilt es für die Elbestädter bei den Eispiraten im Crimmitschau im Sahnpark und am Sonntag steigt das Prestige-Duell gegen die Lausitzer Füchse in der heimischen Energieverbund-Arena (14 Uhr). "Da brauche ich keinen Spieler extra motivieren. In Crimmitschau erwartet uns mit dem halboffenen Stadion wie immer eine spezielle Atmosphäre und gegen Weißwasser hat die Mannschaft zwei Wochen nach der 4:5-Niederlage ohnehin noch etwas gut zu machen", freut sich Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch auf die beiden Partien. Dabei muss der Coach weiterhin auf Torhüter Brett Jaeger und Verteidiger René Kramer, die nach ihren Verletzungen noch nicht wieder einsatzfähig sind, verzichten. Dazu fehlt auch Kai Wissmann, der heute noch bei den Eisbären Berlin gebraucht und anschließend bei der U20-WM in Wien auflaufen wird.

Eislöwenverteidiger Steven Rupprich weiß, worauf es im Derby ankommt: "Entscheidend wird sein, wer mehr Biss hat, wer den Sieg mehr will", betont der 26-Jährige. Thomas Popiesch sieht das ähnlich, hat aber mit seinem Team speziell das Abwehrverhalten in den letzten Partien noch mal analysiert. "Das betrifft nicht nur die Abwehrspieler allein, sondern das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft", betont der Coach, der auch im Hinblick aufs Winter-Derby am 9. Januar im Dynamo-Stadion sagt: "Wir müssen jetzt die nötigen Punkte holen, damit wir dieses Highlight richtig genießen können." Deshalb fordert er von seinen Cracks sowohl heute als auch am Sonntag Leidenschaft und Emotionen: "Das Eis muss brennen", so Popiesch.

Sowohl die Eislöwen als auch die Lausitzer Füchse, die heute erst einmal gegen Kassel antreten müssen, hoffen auf einen Derby-Sieg, um neues Selbstvertrauen zu tanken. "Natürlich kann man sich mit einem Erfolg in so einem Duell auch aus einem Loch ziehen", meint André Mücke. Für den Ex-Eislöwen ist es "immer etwas Besonderes, in Dresden zu spielen", wie er betont. Und Steven Rupprich ergänzt: "Wir sind zuletzt unter den Erwartungen geblieben, die Fans wollen von uns mehr sehen und da kann uns ein Derby-Sieg pushen." Füchse-Trainer Dirk Rohrbach gibt zu: "Für die Psyche meiner Jungs war zuletzt der Sieg gegen Freiburg unheimlich wichtig. Der Kopf ist derzeit unser größtes Problem, es fehlt am Selbstvertrauen, das wir natürlich mit einem Derby-Triumph weiter aufbauen können."

Helfen soll den Lausitzern dabei jetzt auch ein Weißwasseraner Urgestein. In dieser Woche lizensierten die Füchse den inzwischen 40-jährigen Stürmer Stefan Mann, der zuletzt in der Saison 2010/11 als Spieler aktiv war, als er unter anderem für den DEL-Klub Nürnberg auf dem Eis stand. Mann, der in der Saison 2009/10 auch für die Dresdner Eislöwen auflief, habe schon seit August mit dem Team trainiert. "Körperlich ist er fit. Natürlich fehlt ihm die Wettkampfpraxis. Wichtig für uns ist, dass wir mit ihm mehr Konkurrenz bei den Ü23-Spielern bekommen. Er soll zudem helfen, die jungen Spieler zu führen und mit seiner Erfahrung mehr Stabilität in die Mannschaft bringen", erläutert Rohrbach, der anfügt: "Natürlich wird es nicht dreißig Minuten auf dem Eis stehen." Ein wenig Spielpraxis sammelte der "Eis-Opa" vor einer Woche beim "Oldie-Turnier" in Dresden. Für das Spiel am Sonntag sind bereits 4000 Tickets weg, die Fans sollten deshalb den Vorverkauf noch nutzen, um sich eine Karte zu sichern.

Astrid Hofmann

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