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Doch keine Überflieger! Dresden Titans kommen in Rhöndorf böse unter die Räder

Doch keine Überflieger! Dresden Titans kommen in Rhöndorf böse unter die Räder

Der Freitag, der 13. war kein guter für die Dresden Titans. Fünf Tage nach dem 85:79-Sieg gegen die Dragons Rhöndorf kamen die Basketballer aus Dresden in der 2. Bundesliga ProB beim direkten Rückspiel in Bad Honnef mit 63:100 böse unter die Räder.

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Weil aber auch Hanau am Wochenende verloren, bleiben die Titans trotzdem Tabellenführer. Die Mannschaft von Trainer Thomas Krzywinski fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Die Gastgeber erwischten hingegen einen absoluten Sahnetag.

Gut 900 Zuschauer sahen im ersten Spielabschnitt eine ausgeglichene Partie. Nach dem 21:19 zur ersten Viertelpause brannten die Dragons im zweiten Abschnitt ein wahres Feuerwerk von der Dreipunktelinie ab. Mit acht Treffern aus 15 Versuchen von jenseits der 6,75 Meter setzten sich die Hausherren schon bis zur Halbzeit deutlich auf 46:26 ab. "Die Rhöndorfer haben uns heute nicht nur offensiv den Rang abgelaufen, sondern es auch gut verstanden, uns mit ihrer Zonenverteidigung das Leben schwer zu machen", analysierte Krzywinski nach Spielende und sparte dabei nicht mit Kritik an seinen Schützlingen, die es aus seiner Sicht verpassten, den Ball unter den Korb zu bringen. "Wenn man nur einen von 21 Dreiern trifft, dann muss man sich andere Wege suchen, um zu punkten."

Obgleich die Titanen zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten, dass sie gewillt waren, den Spieß noch umzudrehen, wollte ihnen dies nicht gelingen. Statt zur Aufholjagd zu blasen, hagelte es weiter Fehlwürfe und Ballverluste. Die Hausherren dagegen trafen weiter aus allen Lagen. "Im Hinblick auf die Playoffs war das schon mal ein kleiner Vorgeschmack. Wir haben gemerkt, dass es nicht leicht ist, gegen ein Team binnen weniger Tage zwei Mal zu gewinnen. Aus dieser Erfahrung müssen wir lernen und uns in der zweiten Halbserie weiter verbessern", zog der Titans-Coach seine Schlüsse. Ins gleiche Horn stieß Vereins-Präsident Martin Henneberg: "Wir bewerten das jetzt nicht über. Man hat uns aber gezeigt, dass wir nicht die Übermannschaft sind, für die wir gehalten werden. Damit hat sich vorerst auch die Diskussion um ein ProA-Niveau erledigt. Dafür ist es einfach noch zu früh."

Schon am nächsten Sonnabend können die Titans den Hebel wieder umlegen und das Jahr mit einem Sieg ab schließen. Zu Gast in der Margon-Arena sind dann ab 19.30 Uhr die Uni-Riesen aus Leipzig.

Beste Dresdner Werfer: A. Jones (17 Punkte), P. Lieser, G. Dölle (je 10).

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.12.2013

J. Preißiger

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