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Disziplin und Geschlossenheit fehlen: Dynamo Dresden muss aufwachen

Disziplin und Geschlossenheit fehlen: Dynamo Dresden muss aufwachen

In der Kartenstatistik grüßen sie vom Platz an der Sonne, beim Blick auf die Tabelle muss man sich große Sorgen machen. Bei Dynamo Dresden schrillen momentan gleich auf mehreren Ebenen die Alarmglocken.

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In der Kartenstatistik grüßen sie vom Platz an der Sonne, beim Blick auf die Tabelle muss man sich große Sorgen machen.

Quelle: Ronald Wittek

Nur drei Punkte ist der Fußball-Zweitligist nach der Hinrunde von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. Dazu kommt die Disziplinlosigkeit, die den Sachsen bis jetzt schon sechs Platzverweise eingebracht hat. „Unsere momentane Situation führt dazu, dass wir viel nervöser als normalerweise sind und wir haben große Probleme damit, unsere Emotionen zu kontrollieren und im Zaun zu halten. Das müssen wir natürlich unbedingt verbessern“, sagt Mickael Poté.

Den Franzosen erwischte es selbst bereits ein Mal, als er nach dem Zertreten der Eckfahne und Ballwegschlagen im Spiel gegen den FSV Frankfurt Gelb-Rot sah. Gegen Braunschweig ereilte Romain Brégerie das gleiche Schicksal, David Solga in Cottbus. „Man kann das nicht verallgemeinern, man muss sich jeden einzelnen Platzverweis anschauen“, erklärt der Sportliche Leiter Steffen Menze.

Robert Koch, erneut Brégerie und nun Anthony Losilla beim 0:0 am Freitag beim SSV Jahn Regensburg gingen gleich mit glatt Rot duschen. „Die Karten von Poté, Koch und die Rote von Brégerie sind natürlich völlig unnötig. Das müssen wir dringend abstellen“, betont Menze. Auch den Platzverweis von Losilla kritisiert Trainer Ralf Loose: „In der Situation kurz vor der Halbzeit muss man nicht so hingehen.“

Spielerisch war die zweite Halbzeit dann so schlecht, dass die Fans die Spieler nach der Partie sogar beschimpften. „Ich kann verstehen, dass sie unzufrieden sind. 15 Punkte aus 17 Spielen reichen einfach nicht aus. Wir haben eine bessere Mannschaft als vergangene Saison, aber uns fehlt die mannschaftliche Geschlossenheit, wir spielen nicht wirklich miteinander“, sieht Poté einen Grund für die schlechte Bilanz.

Zwar ist Dynamo seit vier Spielen ungeschlagen, steht seit zwei Partien die Null. Doch mit nur einem Sieg, drei Unentschieden und zwei torlosen Spielen in Serie kann man dabei nicht von einem absolut positiven Trend sprechen. „Nach der wohl perfektesten Vorbereitung sind wir nicht gut gestartet. Wir hatten mit vielen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter zu kämpfen, haben individuelle Fehler gemacht und die Karten haben uns auch Punkte gekostet“, begründet Loose. „Wir müssen ein bisschen mehr Risiko gehen, gerade im Spiel nach vorn und unser Zusammenspiel verbessern“, fordert Poté vor den letzten beiden Spielen 2012 gegen den VfL Bochum und bei 1860 München.

Von Tina Hofmann, dpa

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