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Die zweite Reihe macht Druck: Pacult verschärft Konkurrenzkampf

Die zweite Reihe macht Druck: Pacult verschärft Konkurrenzkampf

Peter Pacult hat die Stammplätze abgeschafft: Seit seinem Amtsantritt hat der Österreicher den Konkurrenzdruck im Team ordentlich verschärft. „Der Kampf um die Plätze muss wieder beginnen.

Wenn ich heute fünfmal hätte wechseln können, wäre der Torschütze schon nicht mehr auf dem Rasen gewesen“, sagte Pacult am Samstag.

Beim FC Ingolstadt hatte Idir Ouali den Dresdnern mit seinem Treffer in der 83. Minute das 1:1 (0:1) und damit einen Punktgewinn gerettet. Zuvor waren die „Schanzer“ vor 6300 Zuschauern durch Moritz Hartmann (14.) in Führung gegangen.

Zwar schoss der Franzose Ouali das für Dynamo so wichtige Tor, doch die Wende im Spiel hatten zwei andere eingeleitet. Filip Trojan kam zu Beginn der zweiten Halbzeit für den enttäuschenden Tobias Kempe auf den Rasen und machte ein richtig gutes Spiel. „So schnell kann es gehen im Fußball. Lange bist du weg vom Fenster und dann auf einmal wieder da“, sagte der Tscheche nach der Partie.

Während der 30-jährige Mittelfeldspieler unter Pacults Vorgänger Ralf Loose zu den Stammkräften zählte, war er unter dem Österreicher auf einmal nur noch zweite Wahl. Gegen Duisburg stand er nicht im Kader, in Kaiserslautern durfte er nur 23 Minuten spielen, gegen Sandhausen musste er wieder auf die Tribüne. Beschwert hat sich der ruhige Dribbler nie, ebenso wenig wie Routinier Cristian Fiel, der in Ingolstadt in der Schlussphase ebenfalls eingewechselt wurde.

Neben den beiden sorgte einmal mehr Youngster Tobias Müller für frischen Wind und neue Ideen. „Es ist wichtig, dass wir Leute auf der Bank sitzen haben, die Impulse bringen können, wenn es nicht so läuft. Jetzt ist das zweimal gelungen, doch so muss es auch weiter gehen“, forderte Pacult. Mit 21 Punkten steht Dynamo immer noch auf Relegationsplatz 16 und hat zum „rettenden Ufer“ drei Punkte Rückstand.

Trotz des Konkurrenzdrucks sehen sich die Spieler auf einem guten Weg, das größte Problem der laufenden Saison endlich in den Griff zu bekommen. „Heute waren elf Kerle auf dem Platz, die zusammengehalten und sich geholfen haben. Das war mal wieder eine richtige Mannschaft, in der einer für den anderen dagewesen ist. Das stimmt mich optimistisch“, sagte Linksverteidiger Sebastian Schuppan. Mit neuem Selbstvertrauen wollen die „Schwarz-Gelben“ nun am Samstag sogar Hertha BSC Punkte abjagen.

Tina Hofmann, dpa

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