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Die unglaubliche Serie hält: DSC siegt auch in Finnland

Die unglaubliche Serie hält: DSC siegt auch in Finnland

Zehntes Spiel, zehnter Sieg: Die DSC-Volleyballerinnen haben ihre unglaubliche Serie fortgesetzt. Gestern setzte sich der Deutsche Meister in der Champions League beim finnischen Meister LP Salo nach hartem Kampf mit 3:2 (20:25, 25:18, 25:22, 23:25, 15:11) durch.

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Lisa Izquierdo (vorn) jubelt mit ihren Mitspielerinnen: Wie hier gegen Moskau feierten die DSC-Damen gestern auch in Salo einen 3:2-Sieg.

Quelle: imago sportfotodienst

Salo/Dresden. Nach dem Sensationserfolg gegen Moskau war dies der zweite Coup auf europäischem Parkett und damit übernahmen die Elbestädterinnen in der Gruppe C sogar die Spitze.

Allerdings war die Partie vor 1300 Zuschauern in der Salohalli von Salo nichts für schwache Nerven. Wie befürchtet musste Trainer Alexander Waibl neben den Langzeitverletzten Katharina Schwabe und Chloe Ferrari sowie der erkrankten Louisa Lippmann (Magen-Darm-Infekt) auch auf Michelle Bartsch (Fuß-Probleme) verzichten. Die US-Amerikanerin konnte nur bei einigen Einsätzen am Aufschlag helfen. Im Zuspiel hatte sich der Coach zu Beginn für Molly Kreklow entschieden, vertraute ansonsten der gleichen Formation wie zuletzt.

Zu Beginn hatte der DSC Mühe, gegen die sehr kompakt spielenden Gastgeberinnen den Rhythmus zu finden. Vor allem wackelte die Annahme. So ging der erste Satz an Salo. Im zweiten Durchgang starteten die Waibl-Schützlinge zwar konzentrierter, gerieten nach einer 8:4-Führung aber durch eine gegnerische Aufschlagserie erneut ins Hintertreffen. Waibl reagierte, brachte im Zuspiel für Molly Kreklow Laura Dijkema. Dieser Wechsel sorgte für die Wende. Nun stabilisierten sich die Elbestädterinnen in allen Elementen und glichen nach Sätzen aus.

Hart umkämpft war auch der dritte Durchgang, den der Deutsche Meister in der engen Schlussphase trotz einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters für sich entscheiden konnte. Im vierten Abschnitt setzten sich die Waibl-Schützlinge schnell mit 8:3 ab, ließen die Finninnen aber wieder auf 9:9 herankommen. Mit einer Aufschlagserie von Cursty Jackson verschaffte sich der DSC jedoch wieder Luft und schien beim 20:16 schon auf der Siegerstraße zu sein. Doch durch unnötige leichte Fehler verschenkten die DSC-Damen um Kapitän Myrthe Schoot diesen Satz am Ende noch. Auch der fünfte Akt blieb bis zum 10:10 ausgeglichen, dann aber stand der Dresdner Block und nach 129 Minuten verwandelte Cursty Jackson den ersten Matchball zum Sieg. Erfolgreichste Scorerin war Diagonalangreiferin Kristina Mikhailenko mit 26 Punkten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.11.2014

Astrid Hofmann

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