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Die kleinen Eisteufel aus Dresden sind beim Synchron-Eiskunstlauf international erfolgreich

Die kleinen Eisteufel aus Dresden sind beim Synchron-Eiskunstlauf international erfolgreich

Kreis, Mühle und Block könnten eine geometrische Figur, eine Aktion beim Volleyball und ein Brettspiel sein. Beim Synchron-Eiskunstlauf haben diese Wörter aber eine andere Bedeutung: sie sind Elemente, die bei Wettkämpfen, den Juroren in der Kür gezeigt werden müssen.

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Die kleinen Eisteufel trainieren drei mal pro Woche, um bei nationalen und internationalen Wettkämpfen gut abzuschneiden und eine Medaille zu holen.

Quelle: Christian Juppe

Im großen und ganzen ist diese Sportart ähnlich dem Schautanzen: ein Team aus mehreren Eisläufern führt verschiedene Schritte und Formationen zu ausgewählter Musik vor. Dabei kommt es auf Synchronität, aber auch auf Tempo, technische Schwierigkeit und Ausdruck an.

Synchron-Eiskunstlauf ist allerdings eine typische Randsportart und in Deutschland, aber auch in Dresden eher unbekannt. Dabei hat die Landeshauptstadt drei erfolgreiche Teams in diesem Bereich vorzuweisen. Die Läuferinnen des jüngsten Teams "Die kleinen Eisteufel" sind Mädchen zwischen sechs und zwölf Jahren und sowohl national als auch international erfolgreich. Erst im vergangenen Jahr wurden sie deutscher Meister und gewannen den Prague-Cup. Ostern fahren sie gemeinsam mit dem größeren Team "Saxony Icepearls" nach Belgienm, um am Wettbewerb Kempen-Trophy teilzunehmen.

Eine der kleinen Eisteufel ist die zehnjährige Patrice Höhne. Seit anderthalb Jahren trainiert sie schon in der Gruppe. "Am meisten Spaß macht es mir, mit meinen Freundinnen zusammen zu sein", erzählt der Eisteufel. Das große Ziel der kleinen Läuferinnen ist es aber, olympisch zu werden. "Die Aufnahme der Disziplin in die olympischen Winterspiele hat bisher noch nicht geklappt. Die Deutsche Eislauf-Union bemüht sich schon lange, die Bestimmungen des Internationalen Olympischen Komitees dahingehend zu erfüllen", erklärt Susanne Schöne, Team-Managerin der kleinen Eisteufel. Durch den nicht-olympischen Status bekommt der Sport zudem nur begrenzte öffentliche Förderung. Das heißt, die Familien der Teufel-Kinder schultern die Finanzierung des Sports weitgehend allein. "Wir freuen uns über jede Unterstützung, die wir bekommen", sagt Claudia Gallwitz, eine der Mütter.

Doch trotz der Geldsorgen macht es den kleinen Mädels großen Spaß, sich auf dem Eis zu bewegen. Jede Saison bereiten sie sich mit einen neuem Thema auf die Wettkämpfe vor. "In diesem Jahr haben wir Mary Poppins", erzählt Trainerin Katrin Seifert. Über weitere eislaufbegeisterte Kinder würde sie sich freuen, denn für ihre Choreographien braucht sie immer viele Läuferinnen. "Neben dem Training auf dem Eis machen wir auch Athletik- und Balletttraining, so dass die Kinder ideal auf das Eis vorbereitet sind", erklärt die 26-Jährige. Wer sich halbwegs sicher vorwärts und rückwärts auf Schlittschuhen bewegen kann, ist bei den Eisteufeln gern gesehen.

Mehr Informationen zu den Trainingszeiten im Internet auf www.diekleineneisteufel.de oder bei die-kleinen-eisteufel@web.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.02.2013

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