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Die Dresdner Eislöwen wollen den Sack zubinden

Gegen Fischtown Pinguins Die Dresdner Eislöwen wollen den Sack zubinden

Nachdem die Dresdner Eislöwen ihren ersten „Match-Puck“ gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven nicht nutzen konnten, wollen sie den Sack in der sechsten Viertelfinal-Partie zubinden. Ab 19.30 Uhr brennt am Dienstag in der EnergieVerbund-Arena wieder die Luft.

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Heute Abend wollen die Eislöwen, wie hier David Rodman (r.), den Fischtown Pinguins den entscheidenden Schritt voraus sein.

Quelle: Foto: Sven Peter

Dresden. Nachdem die Dresdner Eislöwen ihren ersten „Match-Puck“ gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven nicht nutzen konnten, wollen sie den Sack in der sechsten Viertelfinal-Partie zubinden. Ab 19.30 Uhr brennt am Dienstag in der EnergieVerbund-Arena wieder die Luft. Dabei sind die Cracks von Trainer Bill Stewart noch immer in einer guten Ausgangslage, führen in der Serie „best of seven“ mit 3:2. Der Coach baut darauf, dass seine Schützlinge aus der 3:4-Niederlage am Sonntag in Bremerhaven die richtigen Schlüsse gezogen haben.

„Ohne Disziplin können wir nicht erfolgreich sein“, hatte der Kanadier nach dem fünften Spiel gemahnt, in dem seine Mannschaft drei Gegentore in Unterzahl kassiert hat. Das sieht auch Verteidiger René Kramer so: „Wir haben dort viel zu viele Strafen genommen, insgesamt haben die Pinguine bisher unzählige Powerplay-Tore gegen uns erzielt. Im Spiel Fünf gegen Fünf sind wir aber das bessere Team. Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht, aber dennoch Charakter bewiesen, als wir uns zum Schluss noch mal rankämpfen konnten. Das spricht für uns“, ist er überzeugt. Bill Stewart weiß dennoch: „Die Serie ist eng, jeder kleine Fehler wird bestraft. Wir haben nur eine Chance, wenn wir zu einhundert Prozent konzentriert sind und unsere beste Leistung abrufen.“ Und möglichst der Strafbank fern bleiben, wie Petr Macholda betont. Kapitän Steven Rupprich, der schon vor den ersten Partien klare Ansagen gemacht hat, meinte nach der Niederlage an der Küste: „Wir haben nicht verstanden, dem Gegner von vornherein klar zu zeigen, dass er gegen uns nichts zu melden hat. Jetzt müssen wir zu Hause von der ersten Sekunde an wieder richtig Druck aufbauen“, so die Forderung des Stürmers.

Gestern stand für die Cracks vor allem Regeneration auf dem Plan. „Jeder verfolgt da seinen persönlichen Ansatz. Manche Jungs gehen auf das Eis. Ich gehe meistens eine halbe Stunde aufs Fahrrad, um die Beine etwas auszufahren, damit sie beim nächsten Spiel wieder frisch sind. Ansonsten stehen Stretching und ein paar Sprints auf dem Programm“, berichtet Rupprich. Der Druck liegt heute beim Vorrundenzweiten aus Bremerhaven. Trainer Thomas Popiesch ist aber zuversichtlich, dass in seiner Mannschaft genug erfahrene Spieler sind, die mit so einer Situation umgehen können. „Siegen oder fliegen, dieses Motto ist vielen nicht fremd. Natürlich werden vor allem wieder die Qualitäten der Führungsspieler gefragt sein, dass sie das positiv angehen. Wichtig ist, dass wir den Kopf oben behalten“, so der einstige Eislöwen-Coach, für den wohl besonders bitter wäre, wenn er mit den Pinguins gegen sein Ex-Team aus den Playoffs ausscheiden würde.

Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel hofft auf eine volle Halle: „Unsere Jungs haben sich für dieses wichtige Spiel die Unterstützung einer tollen Kulisse verdient“, betont er.

Von Astrid Hofmann

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