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Die Dresdner Eislöwen besiegen die Eispiraten Crimmitschau mit 2:1 und rücken auf Platz zehn vor

Die Dresdner Eislöwen besiegen die Eispiraten Crimmitschau mit 2:1 und rücken auf Platz zehn vor

Riesenjubel gestern Abend bei den Dresdner Eislöwen und ihren Fans. Nach sechs Niederlagen in Folge kehrten die Elbestädter im Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau in die Erfolgsspur zurück.

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Jubel bei den Eislöwen nach ihrem Tor zum 1:1. Vincent Schlenker (2.v.l.) hatte es erzielt.

Quelle: soccerfoto

Sie setzten sich gegen die Westsachsen mit 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) durch und feierten im ersten der vier Endspiele den erhofften "Dreier". Da zur gleichen Zeit Bad Nauheim verlor, erkämpften sich die Eis-löwen den zehnten Platz und können am Sonntag mit frischem Selbstbewusstsein die Reise nach Heilbronn antreten.

Allerdings war der gestrige Erfolg eine "schwere Geburt", die blau-weißen Anhänger in der mit 4412 Zuschauern ausverkauften Arena mussten lange zittern, bevor der Sieg feststand. Trainer Thomas Popiesch hatte diesmal im Tor Kevin Nastiuk den Vorzug gegeben, dafür musste Shawn Weller als überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. Und die Partie begann gleich mit einer eiskalten Dusche für die Hausherren. Nach nur 47 Sekunden nutzte Eric Lampe einen Schnitzer von Dresdens Sami Kaartinen und netzte zum 1:0 für die Crimmitschauer ein. Ein Schock für die ohnehin verunsicherten Dresdner.

Sie bemühten sich dennoch, ihren Rhythmus zu finden, mit Power und Leidenschaft den Rückstand möglichst schnell wettzumachen, doch das gelang nicht. Nach der ersten Pause kamen mit frischem Elan zurück, doch scheiterten sie anfangs erneut an Ryan Nie und hatten in der 29. Minute Glück, als die Scheibe schon hinter Nastiuk im Tor lag, der Treffer wegen hohem Stock aber keine Anerkennung fand. Eine Minute später dann die Erlösung: Steven Rupprich stürmte in Richtung Tor, bediente den mitgelaufenen Vincent Schlenker, der beherzt abzog und den ersehnten Ausgleich herstellte.

Zwei Minuten später dann die Riesenchance, erstmals in Führung zu gehen. Nach einem Foul gab es Penalty für die Dresdner. Aber Arturs Kruminsch zögerte zu lange beim Abschluss und so blieb Ryan Nie Sieger. In der Pause tankten die Dresdner noch einmal Kraft für den Schluss-Spurt. Als die Elbestädter gleich nach Wiederbeginn in Überzahl agierten, war Kapitän Hugo Boisvert zur Stelle und netzte zur 2:1-Führung (43.) aus Nahdistanz ein. Das Tor reichte schließlich zum erhofften Sieg.

Weitere Ergebnisse: Weißwasser - Heilbronn 2:1, Bad Nauheim - Frankfurt 1:5, Kassel - Riessersee 6:1, Rosenheim - Landshut 3:0, Kaufbeuren - Bietigheim 3:5.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.02.2015

Astrid Hofman

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