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Die Dresden Titans gewinnen 88:71 gegen Bochum und rücken auf Platz drei vor

Die Dresden Titans gewinnen 88:71 gegen Bochum und rücken auf Platz drei vor

"Wenn wir so spielen, dann können wir noch weit kommen." Wie weit - das wollte Jaroslav Tyrna nicht prophezeien. Doch der tschechische Center machte den Fans der Dresden Titans am Samstagabend erneut Hoffnungen, dass aus einer anfangs verkorksten Saison noch eine richtig gute werden kann.

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Jaroslav Tyrna brannte in den ersten Minuten ein Feuerwerk ab.

Quelle: M. Rietschel

Mit einem furiosen ersten Viertel und am Ende satten 21 Punkten war Tyrna wieder einer der Sieggaranten beim 88:71 (49:34) gegen die Astrostars aus Bochum.

Die Gäste aus dem Ruhrpott hatten das Hinspiel noch 85:65 gewonnen, aber im Rückspiel führten sie vor 998 Zuschauern in der Margon-Arena nur zweimal. Ryon Howard brachte sie erst mit 2:0, dann noch einmal mit 3:2 in Front, ehe Tyrna die Gastgeber nach seinem 2:2 früh auf die Siegerstraße führte. Der 2,08 Meter große Brettspieler ließ neun Punkte folgen - und schon lag Dresden mit 11:5 vorn. "Ich kann es schwer erklären, aber ich habe die Bälle in guter Position bekommen und getroffen. Das kommt manchmal vor", feixte Tyrna, dem im ersten Viertel einfach alles gelang. ",Jaro' hat eine bombige erste Halbzeit gespielt", lobte ihn Trainer Thomas Krzywinski.

Der Coach konnte auch sonst mit seiner Mannschaft sehr zufrieden sein, die den sechsten Sieg in Folge feierte, auf Rang drei kletterte und daheim nun schon seit sieben Partien ungeschlagen ist. Froh war Krzywinski auch, dass die Truppe seine Marschroute befolgte und von Beginn an viel Druck ausübte und nicht - wie so oft zuvor - erst in der zweiten Halbzeit richtig loslegte: "Es war unser primäres Ziel, mal gut zu starten. Das haben die Spieler gut umgesetzt."

Gern hätte Krzywinski auch noch den direkten Vergleich gewonnen. Das war durchaus möglich, denn beim 86:60 lag sein Team nach einem Dreier von Damon Smith sogar mit 26 Punkten vorn. Doch Bochum wehrte sich noch einmal nach Kräften, um dem verpatzten Spiel wenigstens etwas abzugewinnen und nicht höher als mit 20 Punkten zu verlieren: "Das war unser Ziel im letzten Viertel, zum Glück haben wir das geschafft", sagte der 2,10 Meter große Center Michael Hauke (16 Punkte). Er erkannte die Dresdner in diesem Spiel kaum wieder: "Sie haben sich gut verstärkt, die Mannschaft ist mit der aus der Hinrunde nicht vergleichbar."

Doch nicht nur November-Neuzugang Tyrna, dem auch 13 Rebounds gelangen, trumpfte groß auf, auch die schon länger in Dresden beschäftigten Damon Smith, Kevin Butler und Philipp Lieser spielten stark und punkteten allesamt zweistellig.

Punktbeste Dresdner Werfer: Tyrna 21, Smith 19, Butler 15, Lieser 10.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.01.2015

Jochen Leimert

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