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Die Aufholjagd der Lausitzer Füchse kommt wohl zu spät

Eishockey, DEL 2 Die Aufholjagd der Lausitzer Füchse kommt wohl zu spät

Die Lausitzer Füchse punkteten zuletzt kräftig, doch angesichts von sechs Zählern Rückstand auf den ETC Crimmitschau und gar acht auf den Neunten, den SC Riessersee, sind die Chancen auf das Erreichen der Pre-Playoffs – bei nur noch drei ausstehenden Spielen – eher theoretischer Natur.

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Weißwasser. Die Lausitzer Eishockeyfüchse kommen zum Ende der Hauptrunde tatsächlich noch einmal ordentlich in Fahrt. Mit Siegen in Kaufbeuren und über den Spitzenreiter aus Bietigheim fuhren die Ostsachsen am Wochenende immerhin fünf Punkte ein. Das Problem aber ist: Offenbar haben die Weißwasseraner zu spät zur Aufholjagd auf den angestrebten zehnten Tabellenplatz geblasen. Denn auch die Konkurrenz um den direkten Klassenerhalt punktet mit. Und so sind angesichts von sechs Zählern Rückstand auf den ETC Crimmitschau und gar acht auf den Neunten, den SC Riessersee, die Chancen auf das Erreichen der Pre-Playoffs – bei nur noch drei ausstehenden Spielen – eher theoretischer Natur.

„Ich gucke nach oben und nach unten“, erklärte Paul Gardner mit einem Augenzwinkern – wohl wissend, dass nun vordergründig die Absicherung des elften Ranges, der zumindest die beste Ausgangsposition für die Playdowns bedeutet, auf der Tagesordnung steht. Offenbar hat der Füchse-Trainer, der nach Außen immer locker und gut gelaunt wirkt, mit dieser – seiner – Art irgendwie auch seine Profis erreicht. Und die Blau-Gelben scheinen sich unter der Regie des Kanadiers zunehmend zu stabilisieren – trotz der nicht unerheblichen Personalnöte.

Als Gardner die Füchse am 33. Spieltag erstmals betreute, lagen sie auf Rang zwölf. In nun 16 Matches unter seiner Leitung ist die Bilanz mit je acht Siegen und Niederlagen zwar ausgeglichen. Seit dem 2:5 daheim am 24. Januar gegen Dresden kassierten die Oberlausitzer aber nie mehr als drei Gegentreffer. Der Gegentorschnitt aus den folgenden neun Partien beträgt exakt 2,0. Das ist insbesondere deshalb besonders erwähnenswert, weil mit Lukas Pozivil und Dominik Bohac zwei Verteidiger, die durchaus als Leistungsträger zu bezeichnen sind, fehlen, und auch bis zum Saisonende nicht ins Team zurückkehren werden.

Noch interessanter wird Gardners Ausbeute, nimmt man nur die letzten fünf Matches. Davon gewann Weißwasser vier, so auch daheim gegen die Spitzenteams aus Bremerhaven (3:2) und nun 4:3 n. V. gegen Bietigheim. Der 3:1-Erfolg vom Freitag in Kaufbeuren drückt die Überlegenheit der Lausitzer nicht ansatzweise aus. Sind sie also für den Fall der Fälle für die Abstiegsduelle bereits gut gerüstet? „Das werden in jedem Falle, egal ob Playoffs oder Playdowns, ganz enge Spiele. Insofern war es super, dass wir zuletzt unsere Partien alle sehr eng gestalten konnten. Und so ein Sieg wie der gegen Bietigheim ist für das Selbstbewusstsein ohnehin ganz wichtig“, weiß Gardner, der die Devise ausgibt: „Wir wollen spielen, so gut es geht. Wir wollen so viel wie möglich Punkte holen – und dann werden wir sehen, wozu es reicht.“

Von Sebastian Matthieu

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