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Deutsche Meisterschaften der Wasserspringer: Wolfram fehlt nur noch ein Rückwärtssalto

Deutsche Meisterschaften der Wasserspringer: Wolfram fehlt nur noch ein Rückwärtssalto

Mit der Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaft der Wasserspringer in Berlin wartet ab heute auch auf die Athleten des Dresdner SC die erste Bewährungsprobe in diesem Jahr. Dabei werden in der Hauptstadt auch die Startplätze für den Internationalen Springertag eine Woche später in Rostock vergeben.

Dresden.

Dort wiederum können sich die Sportlerinnen und Sportler den ersten internationalen Nachweis für die diesjährige Weltmeisterschaft, die Ende Juli im russischen Kasan ausgetragen wird, erkämpfen.

Für Weltmeister Sascha Klein wird die Meisterschaft in Berlin sogar der erste Saison-Wettkampf überhaupt, denn der 29-Jährige pausierte nach dem anstrengenden Sommer, einigen Problemen mit dem Rücken und seinem Umzug nach Aachen etwas länger. Deshalb, und weil sein Weltmeisterpartner Patrick Hausding nach Knieproblemen nur ein verkürztes Programm absolviert, wird der Schützling von Boris Rozenberg in Berlin auch nur zweimal am Start sein - in seiner Spezialdisziplin vom Turm und gemeinsam mit seinem DSC-Trainingsgefährten Martin Wolfram im Synchronspringen vom Dreimeterbrett. Wolfram, der sich nach seiner zweiten Schulter-OP wieder in die Spitze zurückkämpfen will, tritt zudem vom Dreimeterbrett und vom der Zehnmeterplattform an.

"Zu seiner kompletten Serie vom Turm fehlt Martin jetzt nur noch der Dreieinhalb-Salto rückwärts gehechtet. Das zeigt, dass er auf einem guten Weg ist", sagt der Dresdner Jugend-Bundestrainer Frank Taubert, der natürlich auch hofft, dass sich die Dresdner Anschlusskader wie Timo Barthel, Louisa Stawczynski oder Josefin Schneider bei den Meisterschaften gut in Szene setzen.

Ein großes Programm hat auch Ex-Europameisterin Tina Punzel vor sich. Sie tritt im Einzel vom Dreimeterbrett, im Dreimeter-Synchron mit ihrer Berliner Partnerin Nora Subschinski und erstmals auch im Turm-Synchron mit der erst 16-jährigen Christina Wassen (Berlin) an. "Von diesem neuen Duo versprechen wir uns sehr viel. Es soll langfristig aufgebaut werden und schon bei der WM in Kasan die deutschen Farben vertreten", so Taubert.

Gleich heute zum Auftakt steht der Turm-Synchron-Wettbewerb auf der Tagesordnung. Nicht auf dem Programm in Berlin steht der neueste Wettbewerb, den der internationale Verband erstmals bei der WM in Kasan testet - der Mix-Wettbewerb im Synchron. Dennoch haben sich mit den beiden DSC-Athleten Tina Punzel und Martin Wolfram zwei Wagemutige gefunden, die es eventuell vom Dreimeterbrett miteinander versuchen wollen. "Der Zeitplan bei der WM ist aber ziemlich eng, da müssen wir gut überlegen, wie die beiden eingesetzt werden", will sich Taubert noch nicht festlegen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.02.2015

Astrid Hofmann

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