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Derbysieg: Dresdner Eislöwen setzten ihre Siegesserie fort

Derbysieg: Dresdner Eislöwen setzten ihre Siegesserie fort

Die Dresdner Eislöwen lassen sich in der DEL2 nicht aufhalten. Das Eishockey-Team von Trainer Thomas Popiesch setzte auch an diesem Wochenende seine Siegesserie fort.

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Eislöwe Felix Thomas (links) schirmt den Puck gegen Crimmitschaus Daniel Bucheli ab.

Quelle: Digitalfoto Matthias/Grimm

Nach dem 4:0-Heimsieg (1:0, 1:0, 2:0) am Freitag gegen die Heilbronner Falken schenkten die Elbestädter ihren Fans gestern im Sahnpark den Derby-Erfolg gegen die Eispiraten Crimmitschau, die mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) in die Schranken gewiesen wurden. Für die Eislöwen waren das die Siege Nummer zehn und elf, mit denen sie sich in der Spitzengruppe festsetzen.

Die Crimmitschauer lieferten den Dresdnern gestern dennoch einen harten Kampf. Nachdem Tomi Pöllänen in der 11. Minute mit einem Überzahltor den ersten Treffer erzielt hatte, konterten die Gastgeber zwei Minuten später ebenfalls im Powerplay durch Max Campbell. Und das gleiche Szenario wiederholte sich im zweiten Abschnitt: Als Marius Garten (erneut in Überzahl) in der 25. Minute zum 2:1 eingenetzt hatte, dauerte es nur drei Minuten, ehe Harrison Reed für die Eispiraten egalisierte. Doch im Schlussabschnitt spielten die Elbestädter ihre ganze Cleverness aus. Erst nutzte Sami Kaartinen eine doppelte Überzahl (48.) zum 3:2 und drei Minuten später machte Felix Thomas mit dem vierten Eislöwen-Treffer dann endgültig alles klar.

Bereits am Freitag hatten die Dresdner vor 2500 Zuschauern in der EnergieVerbund Arena gegen die Heilbronner Falken ihre Qualitäten unter Beweis gestellt. In einer intensiven Partie warteten die Hausherren geduldig auf ihre Chancen und schlugen dann eiskalt zu. So brachte Felix Thomas in der 17. Minute sein Team mit 1:0 in Front. Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte "Goldhelm" Tomi Pöllänen (32.) auf 2:0. Danach überstanden die Gastgeber ein 3:5-Unterzahlspiel unbeschadet, was sicher ein Knackpunkt in der Partie war. Als Carsten Gosdeck mit einem sehenswerten Schlagschuss in der 42. Minute das 3:0 markierte, war die Entscheidung gefallen. Eine Minute vor Schluss markierte Petr Macholda das 4:0 und damit den Endstand. "Es ist einfach eine grandiose Stimmung in der Mannschaft, einer kämpft für den anderen. Eine solche Siegesserie habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt", strahlte Carsten Gosdeck nach dem zehnten Sieg und er fügte mit einem Lächeln an: "Jetzt muss Nasti nach dem Derby einen ausgeben." Denn der überragende Dresdner Keeper Kevin Nastiuk hatte mit dem 4:0 endlich sein erstes "Shutout" der Saison gefeiert. Dennoch blieb der Kanadier auf dem Boden: "Ich schaue nicht so sehr auf die Statistik. Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich eine Superleistung bringe, da gibt es noch Steigerungspotenzial", meinte er bescheiden und bestätigte sein Formhoch auch gestern.

Thomas Popiesch lobte seine Mannschaft: "Man sieht, wie heiß die Jungs auf jeden Sieg sind. Den Unterschied haben diesmal vor allem auch die Special Teams gemacht und natürlich Kevin Nastiuk, der uns immer in brenzligen Situationen im Spiel hält."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.12.2013

Astrid Hofmann

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