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Der neue Dynamo-Torwart Nico Pellatz im Kurzinterview

Der neue Dynamo-Torwart Nico Pellatz im Kurzinterview

An seinem Geburtstag strahlt Nico Pellatz über das ganze Gesicht. Glücklich und gelassen wirkt der seit gestern 27-Jährige im Camp am Walchsee. Wenn das Training bei Dynamo Dresden ruft, weicht die herzliche Freundlichkeit aber einem zielgerichteten, ehrgeizigen Blick, der sagt: Ich will es wissen.

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Neuling Nico Pellatz feierte gestern seinen 27. Geburtstag im Camp am Walchsee.

Quelle: Steffen Kuttner

Frage: Herr Pellatz, alles Gute zum 27. Geburtstag. Gab es schon Geschenke?

Nico Pellatz: Ja, heute früh einen kleinen Kuchen zum Frühstück. Ansonsten viele SMS. Ich kann mich an fast keinen Geburtstag erinnern, den ich noch nicht im Trainingslager verbracht habe.

Mit Benjamin Kirsten haben Sie eine vermeintliche Nummer eins vor Ihrer Nase. Wie gehen sie damit um?

So wurde mir das nicht vermittelt. Mir wurde gesagt, dass ich herkommen und den Konkurrenzkampf annehmen soll. Ich will spielen, sonst hätte ich auch in Holland bleiben können. Ich will das Trainerteam von meinen Qualitäten überzeugen und ich habe mich bisher überall, wo ich war, durchgesetzt.

Mit Ihrem letztem Verein Sparta Rotterdam haben Sie am letzten Spieltag den Aufstieg in die erste Liga verpasst. Ein Grund für den Wechsel?

Ja definitiv. Ich wollte nicht noch einmal in der zweiten Liga in Holland spielen. Damals bin ich in die Niederlande gewechselt, um Spielpraxis zu sammeln, da ging es nicht ums Geld. Jetzt will ich natürlich einen Schritt weiter gehen.

Sie haben wie Chelseas Torhüter Petr Cech auch schon mit einem Helm gespielt. Wird man Sie damit auch bei Dynamo sehen?

Nein, das war eigentlich nur ein PR-Gag. Damals haben sich innerhalb einer Woche mehrere Torhüter krankenhausreif am Kopf verletzt. Eine Firma schickte dann allen Helmen. Als ich den aufgesetzt habe, gab es so ein großes Medieninteresse, dass ich dann auch drei, vier Spiele damit gemacht habe. Irgendwann war es mir aber zu affig und ich habe es wieder gelassen.

Notiert: Tina Hofmann

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.07.2013

Tina Hofmann

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