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Der TSV Dresden zittert sich mit Derbysieg gegen Gittersee in die Relegation

Badminton, Regionalliga Der TSV Dresden zittert sich mit Derbysieg gegen Gittersee in die Relegation

Nach einem spannenden Punktspielfinale in der Badminton-Regionalliga Südost hat sich der TSV Dresden wie im Vorjahr für die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga qualifiziert. Dazu reicht den Dresdnern der dritte Platz hinter den beiden fränkischen Teams vom TV Marktheidenfeld und TV Würzburg-Unterdürrbach.

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Auch TSV-Spieler Marcel Bachmann konnte die Niederlage gegen Leipzig nicht verhindern, durfte am Ende jedoch trotzdem jubeln.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Nach einem spannenden Punktspielfinale in der Badminton-Regionalliga Südost hat sich der TSV Dresden wie im Vorjahr für die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga qualifiziert. Dazu reicht den Dresdnern der dritte Platz hinter den beiden fränkischen Teams vom TV Marktheidenfeld und TV Würzburg-Unterdürrbach. Doch ehe dieser wichtige dritte Platz für den TSV in Sack und Tüten war, setzte bei der TSV-Mannschaft erst noch einmal das große Zittern ein.

Am Sonnabend verloren die Dresdner das Sachsen-Derby gegen DHfK Leipzig mit 3:5. In früheren Jahren keine Überraschung, denn die Leipziger zählten da immer zu den Spitzenmannschaften dieser 3. Liga. Das ist aber diesmal nicht der Fall, denn die Gäste nehmen in der Tabelle nur den sechsten Platz ein. Der reicht ihnen nur deshalb zum direkten Klassenerhalt, weil der langjährige sächsische Badminton-Krösus Robur Zittau seine Mannschaft zurückgezogen hat.

Umso größer die Enttäuschung beim TSV nach der Niederlage: „Wir konnten den Ausfall von Jana Hübner nicht kompensieren“, erklärte der langjährige TSV-Badminton-Chef Holger Wolf. Alexander Schröder, mit 21 Jahren der Jüngste im TSV-Team, gewann als einziger im Männer-Einzel und mit Michael Prinz auch im Männer-Doppel. Dazu holten nur Daniela Wolf und Marcel Bachmann im Gemischten Doppel noch einen Punkt für den TSV. Doch das reichte nicht einmal zu einem Unentschieden, und durch diese Niederlage zog der 1. BV Bamberg mit einem 6:2-Sieg gegen Flügelrad Nürnberg an den Dresdnern vorbei.

Nun brauchte der TSV am Sonntag nicht nur einen Derby-Sieg gegen SG Gittersee, sondern auch noch fremde Hilfe. Ersteres gelang mit dem 6:2-Sieg auch deshalb sehr sicher, weil diesmal mit Linda Scheithauer starker Ersatz für Jana Hübner zur Stelle war. Die erfahrene Spielerin gewann das Damen-Einzel und mit Daniela Wolf auch das Damen-Doppel. Wie sie punkteten auch wie am Vortag Alexander Schröder, Till Borsdorf und Daniela Wolf doppelt für den TSV. Tom Wendt, der das Spitzenspiel bei den Herren gegen Michael Prinz 18:21, 21:18, 22:20 gewann, und Martin Höppner holten die Punkte für Gittersee.

Als wenig später bekannt wurde, dass es auch mit der fremden Hilfe wie erhofft geklappt hatte, denn der 1. BV Bamberg unterlag dem alten und neuen Meister TV Marktheidenfeld mit 2:6, war der Jubel beim TSV-Team und den Fans riesengroß. Die SG Gittersee beendete mit dieser Niederlage die Punktspielsaison ohne jeden Punktgewinn und steht im April vor einer sehr schweren Abstiegsrelegation.

Von Rolf Becker

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