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Der Nächste: Fleischhauer kehrt dem Dresdner SC den Rücken

Der Nächste: Fleischhauer kehrt dem Dresdner SC den Rücken

Nachdem bereits die Ruder-Olympiasieger Karl Schulze (USV TU) und Tim Grohmann (DRC) Dresden den Rücken gekehrt haben, verliert die sächsische Landeshauptstadt jetzt den nächsten Spitzensportler.

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Georg Fleischhauer startet in der kommenden Saison nicht mehr im DSC-Trikot, das Hürden-Ass wechselt nach Frankfurt.

Quelle: imago sportfotodienst

Auch Leichtathlet Georg Fleischhauer wird im kommenden Jahr nicht mehr für den Dresdner SC starten. Der 400-Meter-Hürden-Läufer, der schon vor einigen Wochen seinen Lebens- und Trainingsmittelpunkt nach Frankfurt verlegt hat und von Bundestrainer Volker Beck betreut wird (DNN berichtete), wird zur Eintracht in die Main-Metropole wechseln. Zwar weilt Fleischhauer derzeit im Trainingslager in Südafrika, doch seine Managerin Esther Kölmel bestätigte am späten Sonntagabend und damit kurz vor Ablauf der Wechselfrist dem DSC-Vizepräsidenten und Leichtathletik-Abteilungschef Gerd Töpfer: "Ja, Georg hat sich entschieden. Er wird nicht mehr für den DSC starten."

Dabei hat es sich der 26-Jährige bei seinem Neuanfang keinesfalls leicht gemacht und lange betont: "Auch wenn ich in Frankfurt trainiere, würde ich gern weiter für den Dresdner SC starten, wenn die Rahmenbedingungen gegeben sind. Ich bin natürlich an einer Lösung interessiert, die mir für die nächsten Jahre bestmögliche Voraussetzungen bietet, um meine Ziele zu erreichen." Diese Lösung konnte sein Heimatverein, für den der EM-Sechste von 2012 seit zehn Jahren antrat, ihm jetzt aber nicht mehr bieten. Gerd Töpfer erklärt dazu: "Wir haben bis zur letzten Minute alles versucht, ein Vertragsangebot auf die Beine zu stellen. Vom Verein her war alles ausgereizt. Er ist uns schon sehr wertvoll, aber wir können auch nicht das gesamte Gefüge zum Einsturz bringen, haben auch gegenüber unseren Nachwuchsathleten eine Verpflichtung. Es tut uns natürlich sehr leid, aber unsere finanziellen Möglichkeiten sind eben begrenzt. Georg hat sich sehr fair verhalten und auch bekundet, dass er weiter bei uns Mitglied bleiben möchte. Wir gehen also absolut im Guten auseinander."

Zumindest Dreispringerin Jenny Elbe und Speerwerfer Lars Hamann hatten zuletzt neue Verträge beim Dresdner SC unterschrieben. Noch im letzten Jahr wurden diese Athleten - wie auch Georg Fleischhauer - Kontrakte mit dem Leichtathletik-Förderverein, der aber offenkundig seine Arbeit zu großen Teilen eingestellt hat. Die letzten Nachrichten auf der Homepage des Fördervereins stammen aus dem Jahr 2013.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.12.2014

Astrid Hofmann

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