Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Google+
Der Meister wankt, aber er fällt nicht

Knapper Sieg Der Meister wankt, aber er fällt nicht

Der deutsche Meister hat gewackelt, aber seinen Kopf aus der Schlinge gezogen. Beim SC Potsdam schafften die DSC-Volleyballerinnen beim 3:2-Sieg (25:14, 25:14, 21:25, 22:25, 15:13) nach 2:0-Satzführung und anschließender Zittereinlage das erhoffte Happyend.

Voriger Artikel
HC Elbflorenz gibt Trainer Pysall den Laufpass
Nächster Artikel
Dresdner Tennistalente gehen leer aus

Die Potsdamerin Regina Mapeli-Burchardt (Nr. 15) scheitert am Dresdner Block mit Louisa Lippmann und Jennifer Cross.

Quelle: Gerhard Pohl

Potsdam/Dresden. Einen Punkt mussten sie zwar beim Gegner lassen, rückten aber auf Platz zwei der Tabelle vor.

Trainer Alexander Waibl hatte nach dem 3:0-Erfolg drei Tage zuvor in der Champions League gegen Baku seine Formation umgekrempelt. Von den bisherigen Stammkräften standen nur die Mittelblockerinnen Kathleen Slay und Jennifer Cross im Startaufgebot. Auf der Libero-Position gab die Belgierin Valérie Courtois ihr Debüt im DSC-Dress, im Zuspiel vertraute der Coach Mareike Hindriksen, auf Diagonal Louisa Lippmann und im Außenangriff Lisa Izquierdo und Katharina Schwabe. Die Strategie schien voll aufzugehen. In den ersten zwei Sätzen dominierten die Dresdnerinnen vor knapp 900 Zuschauern in der Potsdamer MBS-Arena das Geschehen fast nach Belieben. Während der Gastgeber fehlerhaft agierte, spielten die Dresdnerinnen deutlich stabiler, waren dem Gegner in fast allen Belangen überlegen. Ein klarer Sieg war zum Greifen nah.

Doch dann verloren die Waibl-Schützlinge im dritten Satz erst ein wenig die Konzentration und schließlich völlig ihren Rhythmus. Fehler schlichen sich ein, auch das Einwechseln einiger Stammkräfte brachte wenig. So witterte Potsdam seine Chance. Bei der 18:12-Führung im vierten Satz standen dann aber die Zeichen doch auf einen "Dreier". Aber das war ein Trugschluss. Durch eigene Fehler brachten die Dresdnerinnen den Tabellenneunten zurück ins Spiel. So musste die Entscheidung im Tiebreak fallen. Nun schickte Waibl seine Stammformation ins Gefecht, wechselte nur beim 6:7-Rückstand Lisa Izquierdo wieder für Dani Mancuso ein. Und nach 119 Minuten band der Meister per Blockabwehr endlich den Sack zu. Louisa Lippmann war mit 15 Zählern beste Scorerin, Katharina Schwabe und Lisa Izquierdo, die zur "Wertvollsten Spielerin" gekürt wurde, brachten es auf je 14 Punkte.

Alexander Waibl konnte sich erleichtert zurücklehnen: "Am Ende war es für mich ein guter Abend. Entscheidend ist der Sieg und, dass Katharina Schwabe und Lisa Izquierdo nach Verletzungen jetzt wieder herankommen, dass sich Valérie Courtois mit dem Team ein wenig einspielen konnte und ich einigen eine Pause gönnen konnte. Wir brauchen in unserer langen und schweren Saison die ganze Tiefe des Kaders. Deshalb bin ich zufrieden, wenngleich wir natürlich auch klarer hätten gewinnen können", gab er zu. Jetzt gilt die ganze Konzentration dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch, wenn die DSC-Damen die Ladies in Black Aachen erwarten.

ASTRid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr