Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Der Meister legt vor: DSC siegt mit 3:0 gegen Wiesbaden

Der Meister legt vor: DSC siegt mit 3:0 gegen Wiesbaden

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC sind auf dem besten Weg, im Kampf um die Meisterschale ihren Traum von der fünften Finalteilnahme in Folge wahr werden zu lassen.

Dresden.

Der Titelverteidiger legte gestern im ersten Playoff-Halbfinalspiel gegen den VC Wiesbaden vor und gewann vor 3000 Zuschauern und damit ausverkauftem Haus souverän mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:21) Sätzen. Jetzt benötigen die Dresdnerinnen in der Serie "Best of three" noch einen Sieg für das Weiterkommen. Den wollen sich die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl am Ostersonnabend praktisch als Geschenk ins Nest legen.

"Doch das wird deutlich schwerer. Wiesbaden wird zu Hause besser annehmen und aufschlagen als bei uns. Wir sind also noch längst nicht durch", warnt der DSC-Coach mit gewohnter Vorsicht. Sollte es aber in Wiesbaden nicht klappen, haben die Elbestädterinnen dann am 12. April beim Entscheidungsspiel wieder Heimvorteil.

Nach zwei Wochen Spielpause starteten die Dresdnerinnen gestern etwas verhalten, lagen anfangs mit 1:3 und 5:7 zurück. "Anfangs lief es vor allem im Angriff nicht", legte Waibl später den Finger in die Wunde. Doch seine Schützlinge ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, legten eine Schippe drauf und verschafften sich bis zur zweiten technischen Auszeit einen Vier-Punkte-Vorsprung (16:12). Allerdings ließen sie die Gäste erneut herankommen (17:17). Doch in der Schlussphase spielte der DSC um die erneut glänzend aufgelegte Angreiferin Michelle Bartsch ihre individuelle Klasse aus und zeigten sich vor allem in der Blockabwehr gut eingestellt.

Im zweiten Durchgang fand der Meister noch besser ihren Rhythmus. Mit druckvollen Aufschlägen bereiteten die DSC-Schmetterlinge den Gästen erhebliche Probleme in der Annahme. Zuspielerin Molly Kreklow konnte aus sicherer Annahme ein sehr variables Angriffsspiel aufziehen. Dazu stand auch die Block- und Feldabwehr sehr gut. Über die Stationen 8:5 und 10:6 zogen die Elbestädterinnen auf 16:10 davon. Dann allerdings schlichen sich einige Fehler ein.

"Da haben wir lockergelassen und uns ein wenig zurückgelehnt", gab Kapitän Mrythe Schoot zu und meinte: "Da müssen wir beim nächsten Mal konsequenter durchziehen." Dennoch ging auch dieser Satz am Ende klar an den Gastgeber.

Ein ähnliches Bild bot sich im dritten Abschnitt, in dem die DSC-Damen den Hessinnen nach deutlicher Führung durch leichte Fehler einige Geschenke überreichten. Doch nach 78 Minuten konnte der Favorit dank eines Aufschlagfehlers von Wiesbaden den dritten Matchball verwandeln. "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden und wir haben auch besser gespielt als zuletzt gegen Vilsbiburg, doch wir haben bei eigener Annahme noch zu viele Punkte verschenkt. Da haben wir noch einige Reserven. Ab und zu hatte man den Eindruck, dass wir nur das Nötigste getan haben. Aber ich bin zuversichtlich, denn auch andere Spielerinnen haben sich im Training angeboten, so dass mir auch personell weitere Optionen zur Verfügung stehen", erklärte Alexander Waibl, nachdem der Sieg unter Dach und Fach war.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.04.2015

ah

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr